Annik Rubens im Netzwelt-Gespräch

Podcasting: Interview mit einer Podcasterin

Podcasting - eine Bewegung, ein Trend oder eine neue Form der medialen Selbstbestimmung? Annik Rubens, Journalistin und Podcasterin des beliebten "Schlaflos in München"-Podcasts erzählt im Netzwelt.de-Interview, wie sie zum Podcasting gekommen ist und warum es ihr solchen Spaß macht.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Netzwelt.de: Wie bist Du zum Podcasting gekommen?
  2. 2Netzwelt: Warum eigentlich Podcasting und kein "normales" Bloggen?
  3. 3Netzwelt: Wie lange brauchst Du für die Ausarbeitung eines Podcast, vom ersten Gedanken bis zum Angebot auf Deiner Website?
  4. 4Netzwelt: Das klingt ja simpel. Hattest Du denn Probleme beim Einstieg in die Welt des Podcastings?
  5. 5Netzwelt: Das hört sich nach viel Technik an. Wie sieht denn Dein Aufnahme-Raum aus?
  6. 6Wie viele Leute hören Deine Sendung regelmäßig?
  7. 7Netzwelt: Und von wie vielen von ihnen bekommst Du Feedback?
  8. 8Netzwelt: Was war Deine schrägste "Fanpost"?
  9. 9Netzwelt: Du hörst Dir ja sicher auch selber Podcasts an. Welche empfindest Du als besonders interessant oder empfehlenswert?
  10. 10Netzwelt: Welche Tipps hast Du für unsere Leser, die selber Podcasten wollen?
  11. ...aufklappen
  12. 11Netzwelt: Zuguterletzt noch die fiese Frage: Was ist Deiner Meinung nach das Schlimmste, was einem Podcaster passieren kann?
  13. 12Annik, vielen Dank für das Gespräch.

Netzwelt.de: Wie bist Du zum Podcasting gekommen?

Annik Rubens: Ich habe im Internet nach Kindheitserinnerungen gesucht, nämlich nach den Radiomoderatoren Shadoe Stevens und Casey Kasem. Ich habe gehofft, dass die Radiosendungen eventuell online zu finden sind. Sind sie nicht. Stattdessen habe ich Adam Curry und das Podcasting entdeckt.

Netzwelt: Warum eigentlich Podcasting und kein "normales" Bloggen?

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Annik: Bloggen hat mich nie interessiert, keine Ahnung warum. Aber ich hab mit 16 mal beim Radio gearbeitet, und Stimmen faszinieren mich einfach. Ich finde es spannender, eine Stimme zu hören, als ein Tagebuch im Internet zu lesen.

Netzwelt: Wie lange brauchst Du für die Ausarbeitung eines Podcast, vom ersten Gedanken bis zum Angebot auf Deiner Website?

Annik: Es wird nichts ausgearbeitet, das ist ja der Witz dran. Ich mache mir weder Stichpunkte noch sonst was, ich überlege auch nichts. Ich bin beispielsweise beim Wohnungputzen, wenn mir ein Thema einfällt. Also sause ich zum PC, der bei mir immer eingeschaltet ist, und quatsche meine drei Minuten ins Mikro. Dann bastele ich in Audacity noch die Musik davor und dahinter, schreibe ein paar Zeilen auf die Homepage und lade das alles hoch. Dauert pro Podcast insgesamt etwa 15 Minuten.

Netzwelt: Das klingt ja simpel. Hattest Du denn Probleme beim Einstieg in die Welt des Podcastings?

Annik: Einige! Aber ich hab trotzdem gleich losgelegt anstatt zu warten, bis alle Probleme behoben sind. Um zu wissen, wie es geht, musste ich mir die Infos von verschiedenen Internetseiten zusammenkratzen. Nirgends stand, wie es am Besten geht. Und mit dem Mikro hab ich immer noch Probleme, ich bin einfach kein Audio-Profi.

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