Forscher entwickeln neuen Filesharing-Client

Music Markt: P2P-Software fürs Handy

Was auf dem Computer schon seit Jahren viele User nutzen, soll jetzt auch auf das Handy übertragen werden.

Informatikern der Universität Würzburg ist es im Rahmen des Projektes MoPi (Mobile Peer-to-Peer) gelungen eine Filesharingsoftware für Handys zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Uni Passau und der Siemens AG brachten sie kürzlich auf einem PDA eine angepasste Version der eDonkey-Software zum Laufen.

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P2P-Client wurde bereits von 1.000 Usern heruntergeladen

Sowohl über das GPRS- als auch über das UMTS-Netz konnten in einem Testbetrieb so Dateien zwischen zwei PDAs getauscht werden.

Nachdem die Software von den würzburger Informatikern ins Internet gestellt wurde, wurde sie bereits von rund 1.000 Usern weltweit heruntergeladen. Ob und wann sich P2P auf dem Handy tatsächlich durchsetzt, können die Forscher aus Würzburg derzeit nicht beurteilen. Dazu müssten seitens der Netzbetreiber noch einige Voraussetzungen geschaffen werden. Das es technisch funktioniert, haben die Informatiker jedenfalls bewiesen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.