Internetnutzer können Videos in jeder Größe und jedem Format hochladen
Google startet kostenlosen Video-Upload
Internet & Netzwelt
Internetnutzer können bei Google privates Video-Material ins Internet stellen: Der Suchmaschinenanbieter akzeptiert Files in allen Formaten und Größen. Internetnutzer sollen die Videos demnächst über Google Video finden können. Unternehmensgründer Larry Page hatte den neuen Service bereits vergangene Woche angekündigt. Er bezeichnete den neuen Dienst als "Video-Blog-Experiment".
Künftig sollen die Dateien über den im Januar neu gestarteten Dienst Google Video zu finden sein. Derzeit ist allerdings nur der Upload möglich: Google machte bislang noch keine genauen Angaben, wann die hochgeladenen Videos der Internetgemeinde zugänglich gemacht werden.
Pornos verboten
Gedacht ist der Service wohl vor allem für Privatleute und kleine Unternehmen, die keinen eigenen Webserver haben. Sie können mit dem Service Videoaufnahmen kostenlos einer großen Masse an Nutzern zugänglich machen. Voraussetzung für die Veröffentlichung ist, dass die Rechte bei dem Uploader liegen. Nicht veröffentlicht werden dürfen pornografische oder obszöne Inhalte.
Die Videofiles können Nutzer nach einer Registrierung mithilfe eines Software-Client hochladen. Damit andere Nutzer das Video später gezielt finden, können die Uploader auch zusätzliche Informationen über die Inhalte des Films angeben.
Pay-per-view möglich - Google kassiert mit
Wer seinen Film den Internetnutzern nicht kostenlos zur Verfügung stellen möchte, kann auch eine Gebühr für das Anschauen verlangen. Theoretisch können also auch die großen Hollywoodstudios ihre Filme über Google Video vermarkten. Google erhebt pro Transaktion einen kleinen Prozentsatz der Abgabe, um den Service zu finanzieren.
Google nimmt Video-Dateien in allen Formaten an. Allerdings bevorzugt das Unternehmen ausdrücklich MPEG2 oder MPEG4-Files mit MP3-codierter Audiospur. Liegen die Dateien in anderen Formaten wie Quicktime vor, dauert die Bearbeitung laut Google länger.
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