Die stärkere Katze gewinnt
Tiger gegen Panther: Wer ist schneller?
Geschwindigkeit - die Physik versteht darunter den zurückgelegten Weg pro Zeiteinheit. Ein Auto fährt beispielsweise 100 Kilometer pro Stunde. Doch wie misst man die Geschwindigkeit eines Rechners? Hier werden Fließkomma-Operationen pro Sekunde gemessen, kurz FLOPS. Aktuelle PCs rechnen bereits im GigaFLOPS-Bereich, schaffen mehrere Billionen Fließkomma-Operationen pro Sekunde.
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Mac OS X: Tiger macht den Rechner schneller
Dass die Franzosen eine Vorliebe für Experimente mit Apple-Notebooks haben, ist bekannt. Nun haben sich die Macher der Website MacTouch.com einen weiteren Versuch ausgedacht: Sie haben die Preview-Version von Mac OS X "Tiger" auf zwei Powerbooks installiert. Beachtliches Fazit: Tiger macht den Rechner schneller.
Inhaltsverzeichnis
- 1Bunter Unfug
- 2G4-Power erhöht
- 3Gefühlt schneller
Dumm nur, dass sich solche FLOPS-Theoreme nicht in die Praxis übertragen lassen. Zwar sind moderne Heim-Rechner so schnell wie vor einem Jahrzehnt nicht einmal Supercomputer, doch wird dieser Vorteil durch immer ausgefeiltere Betriebssystem-Konstrukte gefressen. Und so kann es passieren, dass ein ultraschneller Rechner unter einem ultrakomplexen Betriebssystem irgendwie langsam wirkt.
Bunter Unfug
Die gefühlte Geschwindigkeit eines Rechners hat wenig mit seiner tatsächlichen Rechenleistung zu tun. Apple-Rechner sind in dieser Hinsicht ohnehin meist im Hintertreffen, auch wenn die PowerPC-Prozessoren als leistungsfähiger gelten als gleich getaktete Intel-Ware. Schlecht, wenn sie dann zusätzlich durch ein übersättigtes Quietschi-Bunti-Betriebssystem gebremst werden.
Mac OS X ist ein solches Betriebssystem. Die Berechnung der Oberfläche geschieht in Echtzeit im Postscript-Format, optische Spielereien peppen auf - und bremsen ab. Trotzdem schafft Apple es als einer der wenigen Betriebssystem-Hersteller, das System mit jeder neuen Version zu beschleunigen. Alte Rechner erblühten schon unter Panther zu neuem Leben, doch wie wird es mit Tiger sein?
Älter wird trotzdem schneller
Die französische Website Mactouch.com hat sich genau diese Frage gestellt. Und sich kurzerhand einige Mac-Systeme geschnappt, um Tiger darauf zu testen. Darunter der kleinste Power Mac G5, der aktuelle iMac G5, ein älterer Power Mac G4, das neue Powerbook G4 und iBook G4 sowie, wohl am interessantesten, ein iMac G3 mit 400 Megahertz.

Am gestrigen Donnerstag, dem 10. September, schloss Apple mit mehreren Updates insgesamt 47 Sicherheitslücken. Vor allem die Betriebssysteme Mac OSX Tiger, Leopard und Snow Leopard enthielten zahlreiche Schwachstellen, die nach dem Aufspielen der Updates der Vergangenheit angehören sollen. Daneben beseitigte der Konzern einige Fehler des iPhone OS sowie der Video-Software Quicktime.




