Subventionierte Internet-Modems im Überblick
Unter der Lupe: Hardware vom DSL-Provider
Wer einen neuen DSL-Vertrag abschließt, steht früher oder später vor der Frage, welche Hardware mitgeliefert werden soll. Die Wahl des passenden Gerätes hängt von vielen Faktoren ab - etwa, ob der Anwender DSL-Modem oder -Router lediglich zum Surfen verwendet, oder ob ein Einsatz des Gerätes im Heimnetzwerk oder als Media-Server ansteht.
Inhaltsverzeichnis
- 1Übersichtliche Auswahl
- 2Überblick: Modem-Angebote der Provider
- 3Tabellen: Modem-Angebote für DSL, VDSL und Kabel
- 4Mietgeräte: Die Laufzeit entscheidet
- 5Einstiegsmodelle: Anbieter setzen auf Fritz!-Box
- 6Premium-Hardware im Angebot
- 7VDSL-Modem: Nur für Telekom- und 1&1-Kunden interessant
- 8Fazit: Viel Ausstattung für wenig Geld
Übersichtliche Auswahl
Die Auswahl an Geräten gestaltet sich bei den meisten Providern recht übersichtlich. Alice mit insgesamt elf Modems zur Auswahl macht da nur scheinbar eine Ausnahme: Da der Provider sowohl hauseigene Netze als auch die Leitungen anderer Anbieter nutzt, erhält der Kunde je nach Region unterschiedliche Hardware. In der Regel stehen für einen Haushalt nicht mehr als drei oder vier Modelle zur Wahl.
Überblick: Modem-Angebote der Provider
- 1&1, GMX und Freenet: Zahlreiche Multimedia-Geräte
- Alice: Hardware nur als Leihgerät
- Congstar: Zwei Geräte zur Auswahl
- Deutsche Telekom: Wahl zwischen Miete und Kauf
- KabelBW: Modem gratis, Router gegen Aufpreis
- Kabel Deutschland: Wenige Geräte, fairer Preis
- O2: Übersichtliches Standard-Angebot
- Tele 2: Mietgeräte von Thomson
- Unitymedia: Hardware gratis, keine Versandkosten
- Versatel: Umfangreiches Fritzbox-Sortiment
- Vodafone: Kleine Auswahl, WLAN mit N-Standard
Tabellen: Modem-Angebote für DSL, VDSL und Kabel
Mietgeräte: Die Laufzeit entscheidet
Die Provider bieten ihre Geräte zum Kauf oder als Leihgabe an. Mit Hardware zur Miete locken etwa Alice, Unitymedia, Kabel Deutschland, Versatel, die Telekom oder auch Tele2. Alice, Unitymedia und Kabel Deutschland stellen die Geräte kostenlos zur Verfügung, während andere Provider eine monatliche Gebühr kassieren. Ob sich solche Leihgeräte rechnen, hängt vom Gerät ab - eine pauschale Antwort lässt sich nicht geben. Achten sollte der Kunde auf die Vertragslaufzeit - häufig sind das 24 Monate.
Eine Ausnahme macht die Telekom: Dort kann das Gerät jederzeit mit einer Kündigungsfrist von sechs Arbeitstagen zurückgegeben werden. Der Konzern bietet zudem Mietrabatte an: Nach 24 Monaten der Hardware-Nutzung spart der Kunde 20 Prozent der ursprünglichen Leihgebühr, nach vier Jahren 50 Prozent. Nach Vertragsende verlangen fast alle Provider die Hardware zurück - nur bei der Versatel verbleibt das Gerät ohne Aufpreis beim Kunden.
Einstiegsmodelle: Anbieter setzen auf Fritz!-Box
Die am häufigsten angebotene Hardware sind die so genannten "Fritz!-Boxen" des Berliner Herstellers AVM. Der überwiegende Teil der Provider-Hardware kommt mit schmaler Ausstattung aus - genau das Richtige für Kunden, die lediglich im Internet surfen wollen. In der Regel handelt es sich dabei ein Standard-Modem mit integriertem Router. Neben Festnetzanschluss bieten die Geräte meist auch ISDN-Buchsen, vielfach ist auch ein WLAN-Modul integriert.
Das Standard-Modem der Telekom, das Speedport 201, kostet immerhin 50 Euro. Andere Anbieter - etwa O2, Vodafone oder Versatel - bieten vergleichbare Modelle häufig gratis an. Selbst Modems mit WLAN und VoIP-Funktion gibt es bei einigen Anbietern kostenlos zum DSL-Anschluss dazu. Wer auf einen gut gerüsteten Router mit wenigen Funktionen Wert legt, sollte sich die Fritz!Box 7113 oder 7170 genauer anschauen. Mit WLAN und integrierter VoIP-Anlage sowie USB-Anschlüssen im Falle der Fritz!Box 7170 dürften die Geräte auch anspruchsvolle Nutzer ansprechen.

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