Subventionierte DSL-Hardware in der Übersicht
Hardware vom DSL-Provider - Wo gibt es was?
DSL-Hardware und Technik
Wer auf den Webseiten der Provider einen neuen DSL-Vertrag abschließt, stößt irgendwann auf die Frage, welche Hardware mitgeliefert werden soll. Eine schnelle Antwort zu finden ist gar nicht so einfach. Denn die Wahl der richtigen Hardware hängt von vielen Faktoren ab - etwa, ob ich DSL-Anfänger bin und einfach nur ins Netz oder als fortgeschrittener Nutzer auch mehr mit den Geräten anstellen will.
Abhilfe in solchen Fällen schafft unser Überblick über die derzeitigen Hardware-Angebote der Provider. Netzwelt hat sich die Modems und Router der wichtigsten DSL- und Kabel Internet-Provider angeschaut und die zur Verfügung stehenden Geräte übersichtlich in einer Tabelle zusammengestellt. In dem PDF-Dokument finden Sie neben der Hardware-Bezeichnung auch Informationen zu den Funktionen der Geräte sowie die fälligen Preise und Versandkosten. Die Kosten für die Geräte beziehen sich dabei auf die Preise bei Buchung eines DSL-Vertrags beim jeweiligen Provider. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, da die Kosten recht unterschiedlich sind. Kunden sollten darauf achten, ob ein Anbieter das Modem oder den Router zum Kauf oder nur zur Miete bereitstellt. Fällige Preise für Leihgeräte haben wir ebenfalls in der Tabelle vermerkt. Die Versandkosten für die Hardware liegen in der Regel bei zehn Euro.
>>>Alle Hardware-Angebote der DSL-Provider in der Übersicht (PDF)<<<
Provider setzen auf AVM-Hardware
Die Auswahl an Geräten gestaltet sich bei den meisten Providern recht übersichtlich. Alice mit insgesamt sieben Modems zur Auswahl macht da nur scheinbar eine Ausnahme: Da der Provider auf hauseigene Netze, aber auch Kabelleitungen anderer Anbieter nutzt, wird den Kunden je nach Region auch unterschiedliche Hardware angeboten. Im Endeffekt kann der einzelne Haushalt aber nicht mehr als aus drei oder vier verschiedenen Modellen auswählen.
Für Anfänger in Sachen DSL oder Kabel-Internet haben die Telekomunternehmen meistens ein Standard-Kabel-Modem mit integriertem Router und häufig auch WLAN-Modul im Portfolio. Die Champions League der Modems dagegen führen Alleskönner an, die Routing-Funktion, schnelles WLAN nach N-Standard, Voice over IP oder auch DECT-Telefonie integrieren sowie Anschlussstellen für USB-Speicher oder Drucker besitzen. Die am häufigsten angebotene Hardware in den Webshops sind so genannte FRITZ!-Boxen des Berliner Herstellers AVM. Bei den Providern sind sowohl einfache Router mit DSL-Modem wie die FRITZ!Box als auch die Internet-Telefonie-fähige FRITZ!Box Fon sowie Komplett-Geräte wie die FRITZ!Box Fon WLAN erhältlich.
Bei Mietgeräten auf Laufzeit der Leihgabe achten
Kunden können die Hardware bei den Providern entweder käuflich erwerben oder ausleihen. Geräte zur Miete bieten etwa Alice, Versatel, die Telekom oder auch Tele2 an. Bei Alice werden die Geräte allerdings kostenlos zur Verfügung gestellt, während die anderen Provider einen monatlichen Betrag für die Leihgabe kassieren. Wer ein Gerät mieten möchte, sollte auf die Laufzeit der Leihgabe achten: In der Regel sind das 24 Monate. Bei der Telekom geht der Kunde dagegen keine Mindesvertragslaufzeit ein. Nach Vertragsende muss das Gerät entweder zurückgeben werden - diesen Weg schlagen etwa die Telekom, Alice oder Tele 2 ein. Oder die Hardware verbleibt unentgeltlich beim Kunden wie bei Versatel.
Wer sich beim Abschluss eines DSL-Vertrages für den Kauf eines Gerätes entscheidet, spart auf jeden Fall Geld, da die Hardware von den Providern subventioniert werden. Knapp 150 Euro für die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 bei der Versatel ist zwar viel Geld, aber immer noch günstiger als im regulären Handel.
Links zum Artikel
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
nach oben




