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16.01.2007
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Welche VoIP-Provider sich lohnen und welche nicht

VoIP-Anbieter im Vergleich

Michael Knott

Zahlreiche VoIP-Offerten der verschiedensten Anbieter buhlen um Aufmerksamkeit beim Kunden. Die Internet-Telefonie verfügt über jede Menge Sparpotenzial. Netzwelt verschafft Ihnen einen Überblick über die attraktivsten VoIP-Tarife, erläutert, welche Unterschiede es gibt und wo ein zweimaliges Hinsehen nicht schaden kann.

Die Wohnung ist nach langer Suche gefunden, die Renovierung abgeschlossen und die Möbel haben ihren Bestimmmungsort gefunden. Die erste eigene Bleibe - endlich. Fehlt nur noch eines: Der Telefonanschluss und der dazu passende Tarif, aber bitte schön günstig. Schließlich möchte man seine neu gewonnene Unabhängigkeit den zurückgelassenen Freunden in aller Ausführlichkeit kundtun.

Inhalt

An VoIP kommt keiner vorbei

Vorbei die Zeiten, in denen man sich dabei völlig den Tarifstrukturen der deutschen Telekom unterwerfen musste. Kaum ein Telefon-Neuling kommt umhin, die modernste Art der Kommunikation - VoIP - ins Auge zu fassen. Zahlreiche Anbieter werben mit günstigen Minutenpreisen - auch in das Ausland. Eine wahlweise hinzubuchbare Flatrate garantiert, dass die aus den Augen verlorenen Freunde nicht aus dem Sinn geraten.

Drei Wege führen zum Ziel

Grundvorausetzung für die Nutzung von VoIP ist ein Internetanschluss. Und hier finden elementare Unterscheidungen statt: Entweder Sie kaufen die Internet-Telefonie gleich bei Ihrem DSL-Anbieter mit ein oder Sie vertrauen auf externe Anbieter, die ihr VoIP-Geschäft (neben der DSL-Sparte) abkoppeln und deren Tarife sich mit jedem Internet-Anschluss nutzen lassen. Als drittes existieren noch VoIP-Profis, die ausschließlich die Internet-Telefonie vermarkten und deren Produkte ebenfalls mit jedem vorhandenen DSL-Anschluss kombinierbar sind.

Zu nennen sind hier Sipgate und Nikotel. Die Unternehmen verstehen sich nur auf IP-Telefonie und bieten verschiedene Tarife und Dienste an. Im Vergleich zu einem üblichen Telefonanschluss müssen kaum Abstriche gemacht werden. Weder der Anrufbeantworter fehlt, noch verwehrt die IP-Telefonie den Fax-Versand. Bei Sipgate erhält man im Grundgebühr behafteten Plus-Tarif drei Rufnummern, bei Nikotel ist die erste Rufnummer kostenlos, jede weitere erfordert eine einmalige Aktivierungsgebühr von drei Euro.


Sipgate
Basic Plus Flatrate
Cent/Min. 1,79 1,00 0,00
Grundgebühr in € 0,00 3,90 Basic: 8,90; Plus: 10,80
Inklusivminuten - - unbegrenzt
Mindestumsatz in € - - -
Vertragslaufzeit - 6/12 6/12
Sonstiges - - gilt auch in 14 ausländische Länder


Nikotel
Standard Nikotel 1000 Euro 3000 Superspartarif Flatrate DE/US
Cent/Min. 1,90 0,99 0,99 ab 1,50 0,00
Grundgebühr in € 0,00 9,90 29,90 0,00 19,90/19,90
Inklusivminuten - 1000 3000 - unbegrenzt
Mindestumsatz in € - - - - -
Vertragslaufzeit 1 Monat 1 Monat 1 Monat 1 Monat 1 Monat
Sonstiges - - in 23 europäische Länder Mindestaufladung 50 Euro DE: Deutschlandweit; US: USA und Kanada


Die Inklusivminuten-Tarife von Nikotel erfordern Ausdauer

Der Minutenpreis im Tarif Nikotel 1000 erscheint zunächst zwar günstig, zu beachten ist aber, dass es sich dabei nur um einen rechnerischen Minutenpreis handelt. Nur bei voller Ausschöpfung der monatlichen Freiminuten kostet eine Minute tatsächlich 0,99 Cent. Ein Minutenübertrag in den nächsten Monat ist nicht vorgesehen. Nicht genutzte Inklusivminuten verfallen am Monatsende.

Gleich anderthalb Stunden müssen Euro-3000-Tarif-Inhaber täglich telefonieren, um auf rechnerische 0,99 Cent pro Minute zu kommen. Die Inklusivminuten-Tarife von Nikotel lohnen sich also nur für Viel-Telefonierer.


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@redaktion kleiner fehler..., am 16.10.2006 19:14

seite 1:
Zitat:

Die Inklusivminuten-Tarife von Sipgate lohnen sich also nur für Viel-Telefonierer


ist es nicht nikotel?


DominikS, am 16.10.2006 19:25

Ja, korrekt. Ich habe den Fehler korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis!


malex, am 28.10.2006 18:24

Interessant wäre auch, ob die Anbieter z.B. auch Fax-Möglichkeiten anbieten..
Trotzdem interessanter Beitrag! Danke!

Grüße,
Alexander


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