Schicker Player mit Mini-Festplatte im Test
Sweeter one? iRiver H10 im Test
MP3-Hardware
Denn auch hier ist der Streifen in drei Bereiche unterteilt. Der Bereich am oberen und am unteren Ende des Touchpads ist für einen schnellen Vor- beziehungsweise Rücklauf der Anzeige reserviert, sodass lediglich eine etwa zwei Zentimeter große Zone für das "normale" Scrollen übrig bleibt.
In der Praxis kommt es daher häufig zu Fehlbedienungen wenn der Finger aus Versehen ein wenig zu weit nach oben oder unten rutscht. Hat man einen Eintrag im Menü markiert, und hebt dann den Finger vom Touchpad um den Eintrag mit der darüberliegenden Kreis-Taste zu bestätigen, springt die Auswahl gerne mal noch einen Eintrag weiter - das kostet Nerven und wird leider auch mit einer gewissen Routine nicht besser.
Touchpad: Bei Creative schlechter, bei Apple besser
Im Gegensatz zum Creative Zen Touch kann man aber durch eine sehr kurze Berührung der Randflächen die Auswahl jeweils um einen Eintrag nach oben und unten bewegen, was uns dann doch wieder versöhnlich stimmt. Im Vergleich zu Apples rundem Click-Wheel bleiben solche streifenförmigen Touchpads allerdings bloß die zweite Wahl.
Ansonsten gibt die Menüführung des H10 aber wenig Anlass zur Klage. Übersichtlich und logisch sind die einzelnen Funktionen ansteuerbar; nur selten wird ein Eintrag etwas länger gesucht. Ein Blick in das Handbuch brauchten wir daher auch nur äußerst selten zu werfen.
Im übersichtlichen Hauptmenü des H10 finden sich folgende Einträge wieder: Music, FM-Radio, Recordings, Photo, Text, Browser und Settings. Die Funktionen im einzelnen:
Music
Trotz Farbdisplay, Foto- und Text-Anzeige und weiteren Spielereien ist und bleibt der H10 natürlich ein MP3-Player. Und was machen solche Player? Richtig - Musik abspielen. Im Gegensatz zu anderen, formatfreudigeren Playern der Marke kommt der H10 leider nur mit Musik der Gattung MP3, MP3 VBR und WMA zurecht.
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