Effekte liefern Raum, wo eigentlich keiner ist
Effekthascherei: Was bringt Raumklang auf kleinen Kopfhörern?
Viele Audio-Geräte klingen beim ersten Hörtest eher mittelmäßig. Ein Druck auf das richtige Knöpfchen aber, und der Sound mausert sich von der krächzenden Katze, zum rundum fauchenden Tiger. Verantwortlich für diese Klangsteigerung sind Techniken wie MP3-Surround oder SRS WOW. Wie funktionieren diese Klangverbesserungen und was können sie wirklich?
Inhaltsverzeichnis
- 1Überall Klang - nicht nur zwischen Plüsch und Popcorn
- 2Fraunhofer mal wieder...
- 3Das Echo macht den Klang
- 4SRS: Anderes Konzept - selbe Baustelle
Wer öfters ins Kino geht wird dieses Phänomen kennen: Aus scheinbar jedem Winkel brüllt und knistert es, unter jedem Sitz vermutet man einen versteckten Lautsprecher, und auf dem Rücken jagt ein Schauer den nächsten.
Für viele ist der atemberaubende Klang im Kinosaal mit der wichtigste Grund für einen Abend zwischen Plüsch und Popcorn. Der Boom bei HiFi-Geräten mit Surround-Decoder bestätigt diesen Trend. Jeder will den Klasse-Klang des Kinoabends auch zuhause beim Bier auf dem Sofa genießen.
Überall Klang - nicht nur zwischen Plüsch und Popcorn
Am allerbesten wäre es natürlich, wenn man beim Mehrkanal-Klang auf das aufwändige und platzfressende Equipment verzichten könnte, und realistischen Raumklang auch auf Kopfhörern oder Stereo-Systemen zaubern könnte.
Genau hier setzen Effekte wie MP3-Surround oder SRS WOW an. Vor allem in tragbaren Audio-Geräten wie MP3-Playern oder Organizern, aber auch in zukünftigen Mobiltelefonen verprechen diese Konzepte ein deutlich gesteigertes Hörempfinden.
Klar - je realistischer sich ein Klang auf zwei Lautsprechern wiedergeben lässt, desto mehr entstehen im Kopf die passenden Bilder zur Musik; desto mehr kann man sich in der Musik verlieren.






