MiniPC im Test: AMD-Blackbox gegen Mac mini

Leistungsmessung

Die einzigen beweglichen Teil des Winzlings bringt seine Festplatte mit sich. So kann er selbst bei hoher Belastung nicht lauter werden - es bleibt bei einem leichten Pfeifen des Magnetspeichers. Es ist allerdings nur dann wahrzunehmen, wenn man das Ohr direkt an das Gehäuse hält. Gefahr, sich dabei die Lauscher zu verbrennen, läuft man jedoch nicht.

Wir stellten den miniPC eine ganze Nacht lang mit "CPU Burn-in" auf die Probe. Das Ergebnis: am nächsten Morgen - der Tester reibt sich noch den Schlaf aus den Augen - ist er immer noch hellwach und kaum mehr als lauwarm geworden. Selbst größere Downloads wären mittlerweile sicher auf der Platte untergebracht.

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Nicht nur fürs Geschäftliche

Obwohl DT Research den miniPC mehr im geschäftlichen Sektor ansiedelt, sehen wir sein potentielles Einsatzgebiet auch in den Privatgemächern. Er würde sowohl im Internet-Café oder Buchhalter-Büro eine sehr gute Figur abgeben, als auch als Download-Server oder Surfstation in den eigenen vier Wänden. Mit Windows XP Professional kommt er zwar zurecht, doch wirkliche Freude dürfte er erst unter Linuxern verbreiten.

Wir gehen davon aus, dass die Reserven des miniPCs auch für das Abspielen von komprimierter Musik noch vollkommen ausreichen würden. Doch leider wurde die integrierte Grafik- und Soundkarte nicht korrekt erkannt. Dennoch hat uns der Kleine gefallen. Nicht zuletzt deshalb, weil er in Sachen Stromverbrauch und Lärmentwicklung weniger dick aufträgt als ein handelsüblicher Komplett-PC mit Gigahertz-Prozessor, der bei simplen Alltagsanwendungen ohnehin unterfordert ist.

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