MiniPC im Test: AMD-Blackbox gegen Mac mini

Download-Server im Kleinstformat

Der miniPC ist zwar spartanisch, aber mit fast allen wichtigen Schnittstellen ausgestattet. Maus und Tastatur müssen allerdings einen USB-Anschluss aufweisen, gewöhnliche PS/2-Tastaturen lassen sich leider nicht ohne Weiteres anschließen. Neben vier USB-Schnittstellen bringt der zwergenhafte Rechner noch einen analogen Monitor-, sowie einen Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss mit. Im Innern dreht eine 2,5-Zoll-Festplatte ihre Runden, wie sie heutzutage in jedem x-beliebigen Notebook zu finden ist.

Ganz im Gegensatz zum Arbeitsspeicher, der fest aufgelötet ist, kann sie einfach durch ein größeres Modell ausgetauscht werden. Selbst ein Ausbau auf 100 Gigabyte Speicherplatz ist hier problemlos möglich. So kann der miniPC sehr gut als Download-Server eingesetzt und ins heimische Netzwerk eingebunden werden. Da er sich besonders leise und energiesparend verhält, könnte man ihn sogar bedenkenlos über Nacht laufen und laden lassen.

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So schnell wie ein Intel Pentium MMX

Da AMD beim Geode GX-533 die Genügsamkeit in den Vordergrund rückt, sind vom Stromsparprozessor natürlich keine Geschwindigkeitsrekorde zu erwarten. Doch diese sind für alltägliche Anwendungen wie Office-Software, Internet-Browser oder Filesharing-Programme auch gar nicht nötig. Denn genau dafür ist der miniPC gemacht.

Die von Sandra offerierten Vergleichswerte siedeln seine Leistung irgendwie zwischen denen eines Rechners mit Intel Pentium MMX mit 233 Megahertz und einem Pentium Pro mit 200 Megahertz an. Wer sich noch daran erinnern kann oder selbst einen damit bestückten PC besitzt, wird sich zumindest ungefähr vorstellen können, wie astronomisch der Größenunterschied zum miniPC ausfällt.

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