DT Research miniPC auf dem Prüfstand
MiniPC im Test: AMD-Blackbox gegen Mac mini
Sie halten Apples Mac mini für klein? Dann haben Sie den miniPC von DT Research noch nicht gesehen. Er bringt nichtmal ein Drittel des Gewichts auf die Waage und ist so winzig, dass er sich mit Klettband überall dort anbringen lässt, wo er gerade gebraucht wird. Man kann ihn sogar bequem hinter dem Monitor verstecken. Netzwelt.de testet einen der ersten Prototypen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Genügsamer Alltagskamerad auf leisen Sohlen
- 2Download-Server im Kleinstformat
- 3So schnell wie ein Intel Pentium MMX
- 4Leistungsmessung
- 5Nicht nur fürs Geschäftliche
Unter der Haube des kleinen Schwarzen steckt AMDs Stromsparprozessor Geode GX-533 mit einer Taktfrequenz von 400 Megahertz. Er bietet 256 Megabyte Arbeitsspeicher sowie eine 40 Gigabyte große Festplatte - mehr hat der kleine Mac in seiner Grundausstattung auch nicht drauf. Allerdings kostet der miniPC damit nur 349 statt 489 Euro. Wer auf Linux setzt, zahlt sogar noch 50 Euro weniger.
Genügsamer Alltagskamerad auf leisen Sohlen
Auf hochdrehende Lüfter kann der miniPC getrost verzichten. Denn die Wärmeentwicklung bleibt bei einem Stromverbrauch von weniger als 10 Watt auf einem extrem niedrigen Niveau. Kein Vergleich zu Gigahertz-Boliden wie dem Mac mini, dessen maximale Leistungsaufnahme verschwenderische 85 Watt beträgt.
Nach dem Öffnen des mattschwarzen Alu-Gehäuses stellen wir fest, dass ein Lüfter überhaupt keinen Platz gefunden hätte. Schließlich ist die Außenhülle lediglich 13 x 14 x 3,5 Zentimeter groß. Im Vergleich: der kleine quadratische Apple stapelt immerhin 5,08 Zentimeter hoch und bringt es auf eine Kantenlänge von 16,51 Zentimetern.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple Mac Mini. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple Mac Mini. Zusätzlich haben wir ein vorbereitet.
