Rundum-Sorglos-Paket für Zocker?
Zocker-PC im Test: Dell Dimension XPS Gen4 mit neuem Pentium
Komplettsysteme
Spätestens jetzt macht sich Dells stimmiges Kühlkonzept bemerkbar. Bei den kurz hintereinander absolvierten Messungen kommt es zu keinerlei Abstürzen, die Temperaturen von Prozessor und Grafikkarte bleiben stets auf einem absolut unbedenklichen Niveau. Dafür müssen sich die temperaturgeregelten Lüfter jedoch etwas stärker und somit lauter ins Zeug legen.
In den System-Benchmarks hängt der Dimension XPS Gen4 alles ab, was sich bisher den Weg zum netzwelt.de-Prüfstand bahnte. Dabei arbeiten die beiden im RAID-0-Verbund zusammengeschlossenen S-ATA-Festplatten mehr als doppelt so schnell als so manche Einzelfestplatte. Lediglich beim Speicherbandbreiten-Test von Sandra muss er sich geschlagen geben. Mit gewöhnlichem DDR-Arbeitsspeicher schlagen ihn die von uns getesteten Mini-PCs Shuttle P 8100G und Shuttle SN95G5 um Längen.
Dell Dimension XPS Gen4
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Temperaturmessung
| Last | |
| Prozessor | 66 °C |
| Mainboard | nicht unterstützt |
| GPU-Kern | 82 °C |
| Umgebung | 64 °C |
| Normalbetrieb | |
| Prozessor | 66 °C |
| Mainboard | nicht unterstützt |
| GPU-Kern | 63 °C |
| Umgebung | 49 °C |
Wo bleibt SpeedStep?
Eigentlich hatten wir uns schon darauf gefreut, Intels Stromspartechnologie "Enhanced SpeedStep" in Aktion zu erleben. Denn diese sollten schließlich alle neuen Pentium-4-Prozessoren der 6er-Serie unterstützen. Dabei handelt es sich um die dynamische Anpassung der Taktfrequenz, wie sie in ähnlicher Form auch bei Intels Notebook- und AMDs Desktop-Prozessoren zum Tragen kommt.
Leider wurde uns diese überaus sinnvolle Funktion vom Dell Dimension XPS Gen4 vorenthalten. Selbst ein BIOS-Update brachte keine Besserung, die Taktgeschwindigkeit blieb konstant auf dem Maximalwert von 3,2 Gigahertz. Entweder liegt der Fehler beim BIOS oder beim Betriebssystem, denn das "Intel Processor ID Utility" identifiziert den Pentium 4 640 eindeutig als stromsparfähig.
Knapp kalkuliert
Dell hat knapp kalkuliert - doch die Rechnung geht auf: 1.899 Euro sind für sich betrachtet zwar immer noch viel Geld, aber für das hier Gebotene nicht zuviel verlangt. Denn man erhält ein Rundum-Sorglos-Paket ohne selbst Hand anlegen zu müssen und ist sowohl für alle aktuellen Spieletitel, als auch für die Zukunft bestens gerüstet. Dennoch kommt man als Bastler schon deutlich günstiger weg. Bis zum 25.04. diesen Jahres erhält jeder Käufer eines Dimension XPS Gen4 einen 19-Zoll-Flachbildschirm als kostenlose Dreingabe. Der Einstiegspreis beträgt 1.499 Euro.
Weitere Artikel zum Thema
-
Kernkraft: Intels Atom zieht in den heimischen PC ein
Dank Mini-ITX wird es klein, sehr klein
-
Shuttle XPC P2 3700G im Test: Core 2 Duo extrem
Höchstleistung im Kleinformat
-
Schreibtischtäter im Test: Shuttle XPC P2 3500G
Mini-PC mit Quad-Core für platzsparendes Gaming
Links zum Artikel
Mehr über: Hardware, Komplettsystem, Testbericht, Dell
nach oben



