Rundum-Sorglos-Paket für Zocker?
Zocker-PC im Test: Dell Dimension XPS Gen4 mit neuem Pentium
Komplettsysteme
Doch das sollte nicht alles sein. Fast alle Komponenten weisen benutzerfreundliche Halterungen in giftigem Grün auf. Die Farbe gilt hier als Indiz dafür, dass sich ein Bauteil ganz ohne Werkzeug aus- und einbauen lässt. So finden bis zu drei Festplatten und optische Laufwerke, jeweils eine Erweiterungskarte für PCI Express x16 und x1, sowie insgesamt drei PCI-Karten auf einmal Platz. Der eigenhändigen Aufrüstung steht Dell kulant gegenüber - solange man nicht gerade mit dem Lötkolben sein Unwesen treibt, bleibt die Garantie dabei auch weiterhin bestehen.
Kühl und kontaktfreudig
Bei der Montage wurde saubere Arbeit geleistet. Alles ist ordentlich verlegt, kein Kabel stört den Luftstrom. Dieser geht von zahlreichen Lüftern aus, welche sinnvoll im Innenraum platziert sind. Dem großen Prozessorkühler fächelt ein 80-Millimeter-Modell kühle Lüft zu, ein weiterer bläst die entstehende Wärme wieder zur Rückseite hinaus. In der Seitenwand verrichtet ein weiterer Lüfter seinen Dienst, indem er den eingebauten PCI-(Express-)Karten Kühlung verschafft.
Hinter einer kleinen Klappe an der Vorderseite verbergen sich Anschlüsse für Kopfhörer, Mikrofon und Firewire. USB 2.0 ist an der Front in zweifacher, auf der Rückseite gleich in sechsfacher Ausfertigung vertreten. Hinten befinden sich neben die beiden DVI-Ausgänge der Grafikkarte unter anderem noch die Audio-Schnittstellen der Soundkarte inklusive eines weiteren Firewire-Anschlusses.
Dell Dimension XPS Gen4
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Nach dem Einschalten
Angesichts der vielen aktiven Komponenten befürchten wir Schlimmes - und werden zumindest einigermaßen positiv überrascht. Nach dem Einschalten drehen zwar alle Lüfter kurz hoch, doch schon nach wenigen Sekunden ist der Spuk vorüber. Danach ist der Rechner zwar noch zu hören, verhält sich aber deutlich weniger lautstark als erwartet. Als wirklich leise geht er den Ohren des Testers jedoch nicht durch. Es muss an dieser Stelle allerdings eingeräumt werden, dass ein mit besonders leistungsfähigen Komponenten ausgestatteter PC nunmal nach tatkräftiger Belüftung verlangt. Besonders dann, wenn man auch dauerhaft etwas davon haben will.
Der Blick ins BIOS offenbart praktische Einstellmöglichkeiten, wie etwa den "Acoustic Mode". Damit können die beiden Festplatten des Typs Seagate Barracuda 7200.7 entweder für ein leiseres Betriebsgeräusch verlangsamt, oder für maximale Geschwindigkeit optimiert werden. Wirkliche Verbesserungen hinsichtlich der allgemeinen Geräuschkulisse ließen sich damit allerdings nicht erzielen, weshalb wir es auf der schnellsten Stufe belassen.
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