Feldtest-Gerät im Test: OpenCom31lan mit SIP-Software

Andere Netzwerkadapter und IP-Adressen

Anfangs waren die PCs als auch die OC31lan selbst sehr unkommunikativ - das mag zum Teil an den besagten alten CAPI-Treibern gelegen haben (die wir daraufhin komplett entfernten), aber auch andere Faktoren störten den LAN-Verbindungsaufbau.

So blockierten beispielsweise andere aktive Netzwerkadapter die IP-Adressenvergabe für Windows 98 SE. Einmal deaktiviert, stellen sie aber kein weiteres Hindernis dar. Mit einem Linux-System blieben die Tests jedoch komplett erfolglos.

Werbung

Dass die OC31lan erst nach knapp einer Minute anfängt, IP-Adressen zu vergeben, ist laut Stephan ein erwünschtes Verhalten - die Anlage testet in dieser Zeit, ob USB- und LAN-Verbindung an dem gleichen Rechner hängen - das wäre wenig hilfreich. Wer sich zumutet, diesen Fehler nicht zu begehen, stellt dies Testschleife mit der Funktion "Spanning-Tree-Protokoll" im Konfigurationsmenü ab.

Das Menü: Spartanisch aber funktionell

Störend sind nur wenige Details: Der Opera-Browser schafft es nicht immer, die gesetzten Häkchen korrekt darzustellen, und manches muss man suchen: So befindet sich die Portfreigabe der Firewall beispielsweise in der zweiten Menü-Ebene hinter den "Experteneinstellungen". Eine Online-Hilfe ist gar nicht vorhanden - das kompensiert DeTeWe jedoch mit dem Handbuch.