Feldtest-Gerät im Test: OpenCom31lan mit SIP-Software

Auf zur Installation

Wofür braucht ein DSL-Router einen CAPI-Treiber? Eben gar nicht, so dachten wir uns. Deshalb blieb die Software-CD vorerst links liegen; erstmal Kabel ziehen. Da die OC31lan über kein eigenes DSL-Modem verfügt, musste das alte Teledat 331 LAN herhalten. Über das mitgelieferte LAN-Kabel ließ sich das auch problemlos anschließen - für andere Zwecke war das Kabel kurioserweise nicht zu gebrauchen.

Thomas Stephan, kennt das Problem: "Manchmal liegt es wirklich an bestimmten Kabeln, wenn eine Verbindung nicht läuft." Demnach ist es nie verkehrt, einige Ersatz-Kabel in Reichweite zu haben. Seltsam ist das schon, kann doch sonst jeder DSL-Router mit fast allen Kabeln umgehen. Nur gut, dass ein Netzwerk-Kabel keine allzu große Investition ist.

Problemquelle: alte CAPIs

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten und mehrmaligen Neustarts der beteiligten Geräte wies der DHCP-Server dem Rechner endlich eine IP-Adresse zu. Sobald man herausgefunden hat, dass der Router für den Betrieb am DSL-Modem erst in den WAN-Modus geschaltet werden muss, baut die OC31lan auch eine Internet-Verbindung auf. Die lief aber erstmal alles andere als stabil.

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Erst die Installation der CAPI-Software schaffte Abhilfe und verhalf zu einer stabilen Verbindung. Produktmanager Thomas Stephan erklärt, dass die OC31lan sowohl über USB als auch LAN via CAPI-Protokoll zu kommunizieren versucht.

Da die beiden Testrechner noch die Reste älterer CAPI-Treiber aufwiesen, ging die anfänglich schlechte Kommunikation vermutlich auf deren Konto. Vor "Konfliktfällen mit fremden CAPI-Treibern" warnt auch das Handbuch. Schade nur, dass sich das CAPI-Protokoll nicht wenigstens für den LAN-Port zugunsten des Ethernet-Protokolls abschalten lässt.