Buchversender übernimmt Book-on-Demand-Dienst

Internet & Netzwelt: Eigene Bücher drucken über Amazon

Mein größter Wunschtraum? Ein Buch schreiben! Den Herren der Ringe. Nur viel besser und schöner. - Diese Sorte von Schwätzern ist schon in der Schule unangenehm aufgefallen. Niemand konnte sie bremsen, wenn sie noch eine Geschichte zum besten gaben. Welch ein Glück, dass es in den Verlagen Lektoren gibt, die solches Geschreibsel aussortieren.

Eigene Bücher drucken über Amazon

Wer dennoch sein Werk veröffentlicht sehen will, hat allerdings eine Alternative: Book-on-Demand. Oder etwas genauer: Print-on-Demand. Das Buch liegt als Datei bei der Druckerei und wird auf Wunsch gedruckt - gerade auch in kleinen Stückzahlen. Der deutsche Dienst Books on Demand (BoD) kassiert mindestens 369 Euro dafür. Das sollte einem die Schriftersteller-Karriere doch wohl wert sein.

Frische Titel für das Sortiment

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Auch Amazon ist auf dieser Bücher-Nische aufmerksam geworden. Wie das Unternehmen am Montag bekannt gab, habe man den Book-on-Demand-Anbieter Booksurge.com übernommen, der bereits seit 2000 Bücher in kleinen Auflagen druckt und wohl auch profitabel arbeitet. Der Versandhandel ist damit auch zum Verleger und Buchdrucker geworden.

Amazon ist aber weniger daran interessiert, Bücher nun auch in Eigenregie zu drucken, dafür wären die Auflagen viel zu gering, Booksurge.com hat tausende Titel im Angebot, die es sonst in keiner Buchhandlung gibt, zum Beispiel fremdsprachige Bücher, die teuer importiert werden müssten. Für 28,99 Dollar gibt es bei Booksurge.com das Buch "The Da Vinci Code" in arabischer Sprache.

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