Digitale Rechteverwaltungen können auch Vorteile haben

DRM: Neue Aufgaben bringen nicht nur Nachteile

Von DRM (Digital Rights Management)-Systemen hört man meist nur negative Dinge. Die meisten Kunden von Download-Portalen wie dem iTunes Music Store oder Musicload würden wohl am liebsten auf die digitale Rechteverwaltung (oder wie böse Zungen behaupten: Rechtebeschränkung) verzichten.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Vorteile von DRM
  2. 2Ausführliches Probehören
  3. 3Superdistribution als Kundenbindung
  4. 4Abo-Dienste anstatt Abrechnung pro Song
  5. 5Gute Ideen - Schlechte Umsetzungen
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Zu kompliziert und umständlich erscheint vielen Kunden der Umgang mit den DRM-Lizenen. Diese sind beispielsweise dafür verantwortlich, dass manche Songs auf mobilen Playern nicht abgespielt werden können. Außerdem verhindern sie das Kopieren von Musikdateien (auch für den privaten Gebrauch) und schreiben vor, wie oft ein Musikstück auf CD gebrannt werden darf.

Vor allem, dass DRM-behaftete Musikdateien auf einigen (meist älteren) portablen Geräten nicht wiedergegeben werden können, sorgt bei vielen iTunes- und Musicload-Kunden für Enttäuschung. In zahlreichen Foren wird dem Frust durch Beschwerden und Diskussionen Luft gemacht.

Verständlich: Ist man als Kunde schon bereit, statt den kostenlosen Tauschbörsen, einen legalen, kommerziellen Dienst zum Download von Musik zu nutzen, darf man auch erwarten, dass die heruntergeladenen Songs auf allen Geräten abgespielt werden können.