iRivers musikalisches Gehänge im Test
Du willst es doch auch: iRiver N10 im Test
MP3-Hardware
In der Zwischenzeit hat der Rechner auch meine Musikauswahl auf den 256 Megabyte großen Flash-Speicher geschaufelt. Neben dieser Variante gibt es nach oben hin noch eine Version mit doppelt so viel, nach unten hin mit halb so viel Speicher des gleichen Modells.
Nahezu die gesamte Front des Players nimmt ein OLED-Display mit 16 Graustufen ein. Dieses ist allerdings schon in halbwegs hellen Räumen schlecht abzulesen, ganz zu schweigen von der Lesbarkeit im Freien. Sobald auch nur ein paar Sonnenstrahlen auf den Player fallen ist es um die Infos auf der Anzeige geschehen. Wie lichtscheue Vampire suchen die grünen Textzeilen eilig das Weite, um erst in düsteren Häuserschluchten wieder aufzutauchen.
Der Klang des N10: Auf jeden Fall eine Verbeugung wert
Beim Klang hilft dem N10 auch seine schicke äußere Hülle wenig - zu hoch sind die Erwartungen an den Sound des Players. Also verlasse ich meinen warmen Büroplatz, verbeuge mich kurz um die musikalische Halskette anzulegen, und begebe mich raus auf die Straße ins ungemütliche April-Wetter.
So richtige Flanier-Stimmung will bei gefühlten fünf Grad Celsius natürlich nicht aufkommen. Zudem geht mir das Gebaumel des Players schon nach wenigen Schritten auf den Geist. Die Ohrstecker machen optisch auf jeden Fall viel her, nur wollen sie partout nicht in meine Ohren passen. Die im Paket liegenden Polster aus Schaumstoff gehen beim ersten Versuch sie über die Ohrhörer zu streifen kaputt.
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