Gut kopiert oder schlecht erfunden?
Blauer Trittbrettfahrer im Test: Genius TwinTouch LuxeMate
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Schnell einsatzbereit
Um das TwinTouch LuxeMate nutzen zu können, müssen nicht einmal Treiber installiert werden. Sind die vier mitgelieferten AA-Batterien eingelegt und der Empfänger angeschlossen, erkennt Windows XP die neuen Geräte problemlos binnen Sekunden. Doch um alle Zusatzfunktionen richtig nutzen zu können, nehmen wir dennoch die Installation der Software vor. Danach werden gleich fünf neue Symbole in der Task-Leiste angezeigt - drei für den Status der Rollen-, Num- und Feststelltaste, eines für die LuxeMate-Steuerung sowie den "Mail-Prüfer".
Ohne Weiteres lässt sich das letztgenannte Symbol leider nicht abschalten, obwohl es zweifellos am wenigsten nütze ist. Denn nahezu jeder beliebige Mailer wie beispielsweise Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook Express, bringt bereits eine ähnliche Funktionalität mit. Als bedeutend nützlicher erweisen sich hingegen die drei Status-Anzeigen, da die Tastatur keine eigenen Signalgeber aufweist.
"Tastenanschlag aus der Notebooktechnologie"
Laut Genius besitzt die Tastatur über einen "Tastenanschlag aus der Notebooktechnologie". Das können wir im Großen und Ganzen bestätigen, da sie den Fingern beim Tippen ein weiches Gefühl vermittelt. Der dabei entgegengesetzte Widerstand fällt etwas höher aus, lässt aber dennoch entspanntes Arbeiten zu, wie auch die Klaviatur des Sony Vaio FS. Beim LuxeMate erzeugt der Tastendruck zwar weniger Lärm als bei einer gewöhnliche Tastatur, aber deutlich mehr als bei der eines modernen Notebooks. Außerdem hinterlässt die Aufhängung der Tasten einen etwas klapprigeren Eindruck.
Wie beim Logitech diNovo Media Desktop 2.0 finden sich die multimedialen Funktionstasten sowohl am oberen linken, als auch am unteren rechten Ende der flachen Tastatur. Das hat einerseits den Vorteil, dass einem versehentlichen Drücken selbiger vorgebeugt wird, andererseits den Nachteil, dass man seine Hände ein Stück vom Buchstabenfeld weg bewegen muss. Neben den angesprochenen, kleineren Mängeln gibt es jedoch nur wenig zu bekritteln.
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