Gut kopiert oder schlecht erfunden?

Blauer Trittbrettfahrer im Test: Genius TwinTouch LuxeMate

Kabel sind lästig. Sie mit einer Maus-Tastatur-Kombination von Logitech oder Microsoft loszuwerden, wird im Regelfall zu einem teuren Vergnügen - denn ihre guten Namen lassen sich die beiden Hersteller einiges kosten. Doch Genius verfolgt mit seinen Eingabegeräten eine andere Strategie: optisch sind die eigenen Produkte zwar oft an die der großen Produzenten angelehnt, doch spätestens beim Preisschild endet die Ähnlichkeit abrupt.

Genius TwinTouch LuxeMate
Genius TwinTouch LuxeMate

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Flaches Gewand: Blaumann im unteren Preissegment
  2. 2Schnell einsatzbereit
  3. 3"Tastenanschlag aus der Notebooktechnologie"
  4. 4Hohe Reichweite auch ohne Bluetooth
  5. 5Mehr als eine gute Kopie

Auf dem ersten Blick ist das TwinTouch LuxeMate der Luxus-Kombo diNovo Media Desktop von Logitech nachempfunden, schaut auf den zweiten Blick aber völlig anders drein. Dass es mit seinen 49,95 Euro satte 180 Euro günstiger ist, liegt nicht zuletzt daran, dass schnurlose Maus und Tastatur nicht mit Bluetooth arbeiten. Stattdessen wird auf den gängigen 27-Megahertz-Standard gesetzt, dessen Reichweite etwas weniger großzügig ausfällt.

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Flaches Gewand: Blaumann im unteren Preissegment

Dunkles Metallic-Blau, Silber und Chrom verhelfen dem Schreibtisch-Duo zu einer nicht ganz unattraktiven Optik. Leider besitzt chrombeschichtetes Plastik wie auch in diesem Fall die Eigenart, etwas billig zu wirken - was hier vor allem die Maus betrifft. Doch über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Umso besser gefällt uns dafür der kompakte Funkempfänger für den USB-Port, der an einem etwa 1,50 Meter langen Kabel hängt.

Dicht gedrängt geht es auf der Tastatur des Desktop-Sets zu: der Block mit den Richtungspfeilen setzt sich kaum von anderen Tasten ab, links und rechts neben der Leertaste kommt eine weitere "Pos1"- und "Ende"-Taste hinzu. Hat man den Bogen erst einmal raus, lässt sich darüber sehr bequem zum Anfang oder Ende einer geschriebenen Zeile hüpfen. Der Sechser-Block, der bei gewöhnlichen Keyboard-Layouts über den Richtungstasten platziert ist, wurde hingegen neben die Funktionstasten "F1" bis "F12" verfrachtet.

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