Der Ästhetiker unter den Festplatten-Playern im Test
Glanz in unserer bescheidenen Hütte: Olympus m:robe MR-500i
MP3-Hardware
Die anfangs beschriebene Remix-Funktion entpuppt sich hingegen als pure Spielerei. Zwar versucht Olympus dieses Feature als Killerapplikation zu verkaufen. Im Grunde kann man hier aber bloß aus einer dürftigen Auswahl an Vorlagen sich eine Dia-Show, versehen mit ein paar Effekten, basteln.
Abgesehen von der Remix-Funktion und der Kamera bietet der m:robe aber wenig Firlefanz. Auf ein Radio müssen zukünftige Käufer daher verzichten. Zum Ausgleich gibt es auf der Rückseite der im Lieferumfang enthaltenen Dockingstation einen Video-Ausgang. Dies erlaubt die bequeme Darstellung der gespeicherten Fotos auf einem Fernseher.
Fazit
Der Olympus m:robe ist ganz klar der Ästhetiker unter den MP3-Playern. Sein Äußeres und die gelungene Menüführung lässt über einige Ausstattungsschwächen wie ein fehlender Line-In-Eingang oder ein nicht vorhandenes Mikrofon hinwegsehen.
Der m:robe schießt Fotos und spielt Musik - nicht mehr nicht weniger. Trotz des schönen Scheins ist der Player klanglich keine Mogelpackung wie Apples iPod. Der Klang kann durch die Bank überzeugen.
Nicht ganz passend zu den lupenreinen Audio-Qualitäten ist zudem die Tatsache, dass bei einigen Display-Einstellungen die Anzeige ohrenbetäubend pfeift. Bei maximaler Helligkeit verschwindet das hochfrequente Geräusch aber zum Glück wieder.
Unterm Strich ist der m:robe ein Player für das Auge, doch dank der hervorragenden Audio-Qualitäten auch etwas für die Ohren - Glückwunsch zum Debüt Olympus!
Weitere Artikel zum Thema
-
IFA 2007: Drei neue Video-MP3-Player von Trekstor
Blaxx, i.Beat cody, i.Beat sonix und i.Beat emo
-
Olympus: Limitierte Digicam im Designer-Look
µ1020 mit drei bunten Skins von Matei Apostolescu
-
Günstiger Nachfolger: DSLR Olympus E-520
Neue Kamera mit Live View, Bildstabilisator und zehn Megapixeln
Links zum Artikel
Mehr über: MP3-Player, Testbericht, Olympus, Hardware
nach oben




