Der Ästhetiker unter den Festplatten-Playern im Test
Glanz in unserer bescheidenen Hütte: Olympus m:robe MR-500i
MP3-Hardware
Objektivität hin oder her - der Olympus hat mich gefangen. Und nicht nur mich. In der Fußgängerzone drückte ich den Player der Zielgruppe in die zum Teil gerade mit Essen beschäftigten Hände. Das nicht nur mir die anfangs ungewohnte Bedienung leicht viel, sondern auch Menschen die sich nicht tagtäglich mit solchem technischen Kram auseinandersetzen, zeigen die Stimmen von Menschen auf der Straße zum m:robe.
Tim reißt mir den Player geradezu aus den Händen. Sofort fängt er an darauf rumzudrücken, durch Wiedergabelisten zu scrollen und einzelne Titel anzuspielen. Mit der Bedienung hat er scheinbar keine Probleme. Allein einzelne Titel aus der Favoritenliste bekommt er nicht gelöscht. Leider kann auch ich hier nicht auf Anhieb weiterhelfen. Der Player gefällt ihm gut, die Kamera auf der Rückseite interessiert ihn wenig.
"Die ist heutzutage ja schon in jedem besseren Handy. Wozu brauche ich dann noch eine im MP3-Player? Außerdem finde ich 1,2 Megapixel recht dürftig. Das ist doch ein Player von Olympus. Die machen doch sonst Digitalkameras. Wieso also nur so eine Minilinse einbauen?"
Um die Ecke kommen vier Skater, vom plötzlichen Rummel neugierig geworden. Jeder der Jungs hat selber einen MP3-Player zuhause oder gleich mit dabei. Auch bei ihnen gibt das ungewöhnliche Bedienkonzept keine großen Rätzel auf. Wörter wie "cool" und "wie krass ist der denn" fallen im Minutentakt.
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