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Sony Vaio FS im Test: Preiswertes Designer-Notebook mit Stil
Benjamin Schnitzler
Ohne Breitbild-Display traut sich heutzutage kaum noch ein Notebook vom Fließband seines Schöpfers: so auch Sonys neuestes Modell, das Vaio FS. Ein silber-graues Magnesiumgehäuse mit abgerundeten Ecken verleiht ihm eine außergewöhnliche Optik. Doch was darin steckt, kann sich mindestens ebenso gut sehen lassen. Das wird teuer, mag sich manch einer denken. Schließlich macht der tragbare Centrino-Rechner zumindest äußerlich eben diesen Eindruck.
Umso größer das Erstaunen, als wir auf die unverbindliche Preisempfehlung zu unserem Testkandidaten, dem VGN-FS115M aufmerksam werden - 1.399 Euro. Wir suchen nach einem Haken, finden auf dem Datenblatt aber stattdessen nur stimmige innere Werte. Dazu gehören unter anderem ein 1,6 Gigahertz schneller Intel Pentium M der Sonoma-Generation, eine Nvidia GeForce Go 6200, ein X-black-Display mit 15,4 Zoll bei 1.280 x 800 Bildpunkten, sowie eine Fujitsu-Festplatte mit 80 Gigabyte. Weiterhin fällt der Arbeitsspeicher mit 512 Megabyte nicht zu mickrig aus.
Optischer Leckerbissen
Mit seiner geschwungenen Form und ungewöhnlichen Farbgebung ruft das Vaio FS gewisse Assoziationen zu den portablen Apples hervor. Dennoch verfügt es über seinen ganz eigenen Stil, der es bei eingehender Betrachtung alles andere als abgekupfert erscheinen lässt. Der Blick schweift zuerst über den eleganten Vaio-Schriftzug in glänzendem Silber, wird dann auf die flache Bauweise aufmerksam, bevor er sich dann am leicht glitzernden Innenraum gütlich tut. Selbst Touchpad und Tastatur passen sich nahtlos dem hellen Design an.
Sony Vaio FS115M
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Letztere verfügt über einen etwas schwergängigen Anschlag, der einem angenehmen Arbeiten jedoch nicht im Wege steht. Unserer Meinung nach hätte eine schwarze statt dunkelgraue Beschriftung den Tasten eine weniger billig wirkende wie besser lesbarer Erscheinung verliehen. Wireless LAN gemäß 802.11b/g lässt sich über einen kleinen Schalter neben den vorderen Audio-Anschlüssen ein- und ausschalten. Ganz in der Nähe befinden sich auch die Statusleuchten des Vaio VS, die aber leider nur schwer zu erkennen sind.
Glanzleistung mit Beigeschmack
Wie schon beim Schwergewicht Vaio A297XP, erklingt auch beim FS115M ein kurzes Jingle, bevor sich das Notebook dem Hochfahren von Windows XP Professional widmet. Wieder einmal messen wir knapp 45 Sekunden, bis wir endlich die Oberfläche des Betriebssystems zu Gesicht bekommen. Gänzlich unvorbereitet trifft uns die sehr hohe Darstellungsqualität des Displays nicht mehr, da wir bereits mehrere Geräte mit Sonys X-black-Technik unter die Lupe genommen haben, darunter der eben erwähnte Desktop-Ersatz sowie der Flachbildschirm SDM-HS94P.
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