Exklusiv: AOL bringt VoIP mit interessanten technischen Details
Einfache Administration
Unschlagbar billig ist AOL nicht mit diesen Preisen, aber zumindest günstiger als manch andere. Außerdem bietet es den Vorteil, dass es unabhängig vom Internet-Anbieter ist. Der Trick mit der zweiten PPPoE-Verbindung funktioniert aber nur bei Anschlüssen auf der Basis von T-DSL, also auch Resale-Anschlüssen von 1&1 oder Freenet, nicht aber bei City-Carriern: "Wir können ja den anderen Providern nicht vorschreiben, wie wir gerne deren Technik nutzen würden", so AOL-Sprecher Riepe.
Netzinterne Gepräche sind kostenlos; Kooperationen mit anderen Providern gibt es nicht und sind laut Riepe auch nicht geplant. Dafür bekommen die Kunden eine eigene geografische Rufnummer aus ihrem eigene Ortsnetz. AOL vergibt Nummern aus allen 5.200 Ortsnetzen - obwohl es in einem Teil der Ortsnetze überhaut kein DSL gibt, was aber Voraussetzung für AOL Phone ist.
Über eine Weboberfläche kann AOL Phone einfach verwaltet werden: Neben einem Anrufbeantworter gibt es eine Anrufweiterleitung; außerdem können Black- und Whitelists mit erwünschten und unerwünschten Anrufern geführt werden. Dazu kommt ein Einzelverbindungsnachweis; zusätzlich kann eine Kostengrenze festgelegt werden.
aolvoip
Wer viel telefoniert, kann sich selber mit einer Kostenbremse ein Limit setzen
AOL Phone ist das erste VoIP-Angebot, das auch für Surfer mit Zeittarif interessant ist, da es die Online-Zeit nicht beeinflusst. Dann geht auch der Preis von 1,5 Cent pro Minute ins Festnetz in Ordnung. Ansonsten bietet es keine großen Neuerungen - Telefonieren an sich ist ja ein alter Hut.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.
