Groll gegen GTA
Gaming: Hillary Clinton startet Feldzug gegen brutale Videospiele
Bill Clintons Frau Hillary hat gewalttätige Videospiele an den Pranger gestellt. In einem Artikel der Sunday Times schoss sie sich vor allem auf das berühmt-berüchtigte "Grand Theft Auto" ein. Das Spiel würde Kinder dazu ermutigen, Sex mit Prostituierten zu haben und sie hinterher zu ermorden.
Die Senatorin sieht darin eine schleichende Epidemie der medialen Desensibilisierung, die Jugendlichen lehrt, dass es in Ordnung sei, Menschen auf Grund von Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft herabzuwürdigen.
Im Kampf gegen gewaltverherrlichende Spiele findet die Demokratin ausgerechnet Hilfe im politischen Gegnerlager. Zusammen mit den erzkonservativen Senatoren Rick Santorum und Sam Brownback will die ehemalige First Lady eine 90 Millionen US-Dollar schwere Studio durch den US-Kongress bringen, die sich mit den Auswirkungen von elektronischen Medien auf Kinder beschäftigt.
