Podcasts richtig erstellen und Senden

Podcasting: Radio-aktiv mit iPod-FM

Podcasting - Informationsquelle und Unterhaltung aus den Tiefen des Netzes. Das demokratische Element ist die Tatsache, dass jeder mitmachen kann. Alles, was man dazu braucht, ist etwas Hardware, Software und einen schnellen Internet-Anschluss. Im folgenden Ratgeber wird gezeigt, wie es geht.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1XML-Datei erstellen
  2. 2Audio-Qualität verbessern
  3. 3Zusätzliche Gerätschaften

Was braucht der Podcaster?

Es gibt mehrere Ausstattungsstufen, die ein Podcaster oder Audioblogger benötigt. Die geringste Ausstattung ist ein Rechner mit Internet-Anschluss und Mikrophon-Buchse sowie einige Megabyte Webspace. Der kann ruhig einfach und günstig sein, spezielle Funktionen werden nicht benötigt. Ohne ein Programm, dass die Audiodaten vom Mikrophon aufnehmen kann, ist natürlich jeder Podcasting-Versuch zu scheitern verurteilt. Audacity bietet da eine recht leistungsfähige und vor allen Dingen kostenlose Alternative für Linux, Mac OS X und natürlich Windows.

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Hat man die Grundausstattung zusammen, kann es auch schon losgehen: Mit dem Mikrophon werden die Inhalte eingesprochen und gleichzeitig mit Audacity oder einem anderen Aufnahme-Programm der Wahl aufgenommen. Heraus kommt eine Audio-Datei, die auch gleich geschnitten, abgemischt und in MP3 konvertiert werden kann. Die Audacity-Website liefert auch gleich die passenden Encoder. Die sind nämlich aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mitgeliefert.

Kleine Formate-Kunde

Natürlich kann neben MP3 auch jedes andere komprimierte Audio-Format, zum Beispiel Advanced Audio Coding (.AAC), Windows Media Audio (.WMA) oder Ogg Vorbis (.OGG) verwendet werden. Theoretisch sind auch unkomprimierte Formate wie AIFF oder WAV möglich, ganz nach Gusto. Am sinnvollsten ist und bleibt aber MP3, weil es am bekanntesten ist und am besten unterstützt wird. Die Bitrate darf frei gewählt werden, allerdings gilt die Faustregel: Je besser die Qualität, desto grösser die Datei.

Jetzt kommt der knifflige Teil: Die MP3-Datei muss ihren Weg auf den Webspace finden. Sinnigerweise mittels FTP-Programm. Doch eine hochgeladene MP3-Datei ist noch lange kein Podcast. Der Clou ist der RSS-Feed. Und der muss erst einmal erstellt werden. Nur wie? Eine günstige und einfache Lösung bietet die Website TD-Scripts.com: Hier finden interessierte Nachwuchs-Podcaster ein Skript, das vollautomatisch eine zur Website passende Feed-Datei erstellt.

XML-Datei erstellen

Der generierte Quelltext muss nur in einen Editor kopiert und von dort aus als XML-Datei abgespeichert werden. Jetzt nur noch den Pfad zur Podcast-Datei einpflegen und ebenfalls hochladen, fertig. Der Podcast steht. Mit jeder neuen MP3-Datei muss natürlich die XML-Datei entsprechend geupdatet werden, sonst wird die neue Datei nicht eingebunden. Mehr wird nicht benötigt.

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