Viel zu sehen: 20-Zoll-Flachbildschirm im 16:10-Format
Dell 2005FPW im Test: Flaches Breitbild zum Ersten
Monitore
Spielen in voller Farbenpracht
Von allen getesteten Spielen unterstützt nur Half-Life 2 die Breitbildauflösung des 2005FPW von 1.680 x 1.050 Pixeln. Doom III und Dawn of War testen wir hingegen mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024, Need for Speed Underground 2 nur mit 1.024 x 768 Punkten. Die Bildsynchronisierung (VSync) wurde in jedem Fall deaktiviert. In Bezug auf Schlieren verhält sich Dells Widescreen-Display im Großen und Ganze so wie Iiyamas ProLite E511S, darüber hinaus liefert er in qualitativer Hinsicht jedoch die etwas besseren Bilder ab. Besonders Doom III und Half-Life 2 profitieren davon.
"Nachzieh-Effekte" bleiben auf ein Minimum beschränkt, doch wer direkt von der Röhre auf den Flachbildschirm umsteigt, muss sich wie bei jedem anderen Modell zuerst an eine leichte Bewegungsunschärfe gewöhnen. Bei Dawn of War und Need for Speed Underground 2 lassen sich Schlieren schon deutlicher blicken - den Spielfluss eines Gelegenheitsspielers beeinflussen sie jedoch kaum. Monitore mit TN-Panel reagieren zwar in der Regel schneller, bieten aber bei Weitem nicht die Farbenpracht eines IPS-, MVA- oder PVA-Panels.
Videos für die große Runde
Beim Videoabend in gemütlicher Runde dürfte sich der Dell 2005FPW besonders wohl fühlen. Darauf lassen zumindest die sehr weiten Sichtwinkel von 176 Grad vertikal und horizontal schließen. Selbst wenn wir von sehr weit außen, unten oder oben auf die Anzeige schauen, verschlechtert sich der Kontrast nur minimal. Von Schlieren fehlt jede Spur. Schöner wirken bewegte Bilder nur auf manchen Flachbildschirmen mit einem höheren Kontrast von 1.000:1. Als äußerst praktisch erweist sich die Möglichkeit, eingehende Bilder vom S-Video- oder Composite-Anschluss als kleines Fenster auf oder neben der Windows-Oberfläche anzuzeigen.
Erste Wahl für Film-Fans
Wer mit seinem TFT-Monitor mehr anstellen will, als ihn bloß an den PC anzuschließen, macht mit dem Dell 2005FPW eine sehr gute Partie. Seine Bildqualität lässt kaum Wünsche offen, zudem verfügt er über sinnvolle Anschlüsse, die man bei gewöhnlichen LCDs vergeblich sucht. Dennoch kostet er mit knapp 800 Euro nicht mehr als andere 20,1-Zoll-Monitore ohne Breitbild. Leider trübt das verbesserungsbedürftige Interpolationsverhalten den guten Gesamteindruck etwas. Unser Fazit: Sehenswerter Flachbildschirm für anspruchsvolle Film-Fans.
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