Viel zu sehen: 20-Zoll-Flachbildschirm im 16:10-Format
Dell 2005FPW im Test: Flaches Breitbild zum Ersten
Benjamin Schnitzler
Was bei Notebooks mittlerweile schon zum guten Ton gehört, macht sich auch an ausgewachsenen Desktop-PCs gut - die Rede ist von Breitbild-Flachbildschirmen. Sie passen nicht nur besser zu DVD-Videos und immer mehr Fernsehfilmen, sondern laden auch beim Spielen zum Zusehen ein. Dells erster Gehversuch auf dem "Widescreen"-Terrain trägt den Namen 2005FPW und eine Diagonale von 20,1 Zoll zur Schau. In unserem Test muss er zeigen, was sonst noch alles in ihm steckt.
Auf großem Fuß
Wüssten wir es nicht besser, würden wir wohl keinesfalls einen Flachbildschirm in der schmalen Verpackung vermuten. Hier sind wir erheblich Ausladenderes gewohnt. Der Inhalt ist schnell von Styropor und Plastik befreit, der Standfuß mit einem kurzen Handgriff montiert. Einsatzbereit bringt es der 2005FPW dann auf stattliche acht Kilogramm bei einer Tiefe von 21 Zentimetern. Auf großem Fuß steht es sich gut: Mit diesem macht er einen derart stabilen Eindruck, dass man meinen könnte, er hielte selbst einem Erdbeben stand, dass einem der oberen Werte der Richterskala entspricht.
Dell 2005FPW
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Dennoch wirkt die annähernd halbkreisförmige Basis optisch ansprechend, wie auch der Rest des Breitbildschirms. Einen entscheidenden Beitrag leisten hier der matt-silberne Rahmen sowie ähnlich lackierte Bedienelemente und ein mittig angebrachtes Dell-Logo. Im Großen und Ganzen dominiert die "Mitternachts-Grau" getaufte Farbgebung, nur der untere Rand ist in Schwarz gehalten. Die Gesamterscheinung ist eher schlicht und elegant, aber nicht zu bieder oder langweilig.
Ausstattung und Zubehör
Dass Dell im wichtigen Fach der Ergonomie seine Hausaufgaben gemacht hat, steht außer Zweifel. Die Bildfläche lässt sich zur linken und rechten Seite schwenken, nach oben und unten neigen und dank Pivot-Funktion sogar im 90-Grad-Winkel drehen. Besonders im letztgenannten Fall kann der 2005FPW punkten, da er sich mit seinen breiten Ausmaßen besonders lang machen kann. Das kann sich beim Hantieren mit ellenlangen Listen als äußerst praktisch erweisen. Weiterhin verfügt der Monitor über eine sehr großzügige Höhenverstellung. Auf der niedrigsten Stellung rastet er ein und schwingt sich erst nach beherztem Druck auf einen schwergängigen Knopf am Standfuß wieder auf.
Auf der Rückseite demonstriert er klare Überlegenheit gegenüber einem gewöhnlichen Flachbildschirm. Denn er bietet zusätzlich zu analogen (D-Sub) und digitalen Eingängen (DVI) noch S-Video- und Composite-Anschlüsse, welche beispielsweise den Anschluss eines handelsüblichen DVD-Players ermöglichen. Im Lieferumfang befinden sich jedoch lediglich Kabel für die Verbindung zum PC, darunter auch eines für die Kontaktaufnahme des integrierten, vierfachen USB-Hubs. Die mitgelieferte CD beherbergt neben Treibern noch eine leicht verständliche Bedienungsanleitung.
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