MS vs. Datenklau

Microsoft: Software gegen Datendiebstahl

Microsoft sagt Datendieben den Kampf an: Mit dem neuen Internet Explorer 7 und Longhorn soll Windows über ausgeklügelte Mechanismen gegen Datendiebstahl ausgestattet werden. Mit Hilfe des "info-cards"-Systems sollen Microsoft-User gegen Identitätsklauer geschützt werden - sie haben es auch dringend nötig.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Der grosse Schlag von Microsoft
  2. 2Sinnvoller Phishing-Schutz
  3. 3Komplett und einfach

Longhorn ist Microsofts grosse, oder, um ein Star Wars Zitat zu bringen: Seine letzte Hoffnung. Schon längst sind Apple und die Linux-Community an den Flanken des Giganten und Monopolinhabers vorbeigezogen und liefern die moderneren Betriebssysteme. Auch mit dem Browser sieht es nicht besser aus, sowohl Windows, als auch der Internet Explorer sind seit fast vier Jahren nicht mehr im grossen Stil renoviert worden. In der Computerwelt sind das Generationen.

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Der grosse Schlag von Microsoft

Doch nach eigenen Angaben holt Microsoft zum grossen Schlag aus. Und die Redmonder holen weit aus, warum sonst sollten die beiden Programme so lange brauchen? Zumal von Longhorn schon kurz nach Erscheinen von Windows XP die Rede war. Mit "info-cards" will Microsoft wieder Boden gut machen. Und vermutlich einen weiteren Standard in Sachen Spionage setzen.

"info-cards" ist nach Angaben des Wall Street Journal ein System zur Identitäts-Sicherung. Dazu speichert das Tool, das fest im IE und Windows implentiert werden soll, sämtliche persönliche Daten eines Users, neben Name, Alter und Geburtsdatum auch Dinge wie Telefonnummern, Adressen und Kreditkartennummern. Eine wundervolle Datensammlung also, die sich da auf dem Rechner ansammelt. Und nicht nur dort.

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