Was kann der Festplatten-Player vom MP3-Pionier?
MP3-Player mit Ausstrahlung: Rio Karma im Test
Trotz einer 20 Gigabyte großen Festplatte ist der Karma von Rio von seinen Abmessungen her kleiner als Apples iPod. Besonderer Clou des Karma: Über Ethernet lässt sich der Player mit einem Rechner verbinden. Wie sich das Gerät vom MP3-Pionier in unserem Test verkauft hat, lesen Sie in diesem Bericht.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nicht zu schnell am Rad drehen
- 2Vorbildlicher Steuermann
- 3Einarmiger Bandit: Verwirrspiel für Linkshänder
- 4Windows: Karma? Kenn ich nicht, will ich nicht
- 5Ohne Fahrschein: Daten müssen im "Taxi" abgelegt werden
- 6Aus der Puste: Schwache Bässe bringen Punktabzug
- 7Lan-Party: Ethernet-Anschluss an der Dockingstation
- 8Fazit
Mit 68 x 76 x 28 Millimeter und einem Gewicht von 171 Gramm versteckt sich der Karma zwischen Dockingstation, Schutztasche und weiterem Zubehör in der Verpackung. Das Gehäuse besteht komplett aus Plastik und ist an der rechten Seite leicht gummiert.
Nicht zu schnell am Rad drehen
Wie auch die anderen von uns bereits getesteten Rio-Player gibt es an der Verarbeitung nur wenig auszusetzen. Allein das ansonsten tadelose Scrollrad am rechten, oberen Gehäuserand quittiert ein allzu schnelles Drehen mit einem unangenehmen Knartz-Geräusch.
Einen ganz so edlen Eindruck wie der iPod hinterlässt der Karma nicht. Dafür ist er aber mit einem Preis um die 280 Euro auch deutlich günstiger zu haben.
Vorbildlicher Steuermann
Das Display stellt Informationen sehr übersichtlich auf sechs Zeilen und mit einer Auflösung von 160 x 128 Pixel dar. Es reagiert angenehm flott auf Eingaben und lässt sich dank einer blauen Hintergrundbeleuchtung auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesen.
