Alles Käse? Seagate Pocket Hard Drive vs. Mini Babybel

Nützliche Helferlein

Ihre Betriebsamkeit signalisiert es mit einem blauen Leuchten, in akustischer Hinsicht bemerkt man davon kaum etwas. Nur wenn wir das Ohr direkt an das Gehäuse halten, vernehmen wir ein leichtes Pfeifen. Im Ruhezustand verstummt es beinahe völlig. Leider fällt das Kabel mit gerade mal 17 Zentimetern Länge viel zu kurz aus. Wenn das Pocket Hard Drive nicht an ein Notebook angeschlossen wird, muss es sein Dasein meist zwangsläufig in der Vertikalen fristen.

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Auf der mitgelieferten CD befinden sich nicht viele, aber nützliche Werkzeuge: über ein Fenster oder ein Symbol in der Task-Leiste gelangt man schnell zu einem kleinen übersichtlichen Menü. Darüber lassen sich Partitionen erstellen, Formatierungen vornehmen oder ein sinnvoller Schreibschutz einstellen. Sofern es das System denn beherrscht, kann das Mini-Laufwerk mit FreeDOS sogar boot-fähig gemacht werden.

Dass die Leistung bei nur 3.600 Umdrehungen pro Minute deutlich niedriger ausfällt als bei einer mindestens 5.400 Touren drehenden, ausgewachsenen Festplatte, verwundert nicht weiter. Außerdem ist in diesem Fall schließlich die Größe der entscheidende Faktor.

Eine Geschmacksfrage

Jeder unserer Testkandidaten hat seine Vorzüge - der eine schmeckt, der andere speichert. Leider hält sich die Lebensdauer des Mini Babybels in Grenzen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass er stets nur in Sechsergruppen auftritt und schon für etwa 2,5 Euro mitgenommen werden kann. Von Seagates Pocket Hard Drive hat man auf Dauer mehr, ohne sich Sorgen um die Genießbarkeit machen zu müssen. Es bleibt gleichwohl zu bedenken, dass der Testsieger schon in der 2,5-Gigabyte-Variante mindestens das Vierzigfache kostet.

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