Problem Sicherheit: Opera und die Adware

Seltsame Google-Cookies

So speichern zum Beispiel Yahoo.de und MSN.de ebenfalls IP-Nummern und besuchte Webseiten. Zwar wird in den Datenschutzbestimmungen der Suchmaschinen stets versichert, dass mit den Daten sorgsam umgegangen wird. Trotzdem wird die Sachlage bei so manchem User für ein flaues Gefühl im Magen sorgen.

Gleichzeitig ist es verständlich, dass Unternehmen sich bei Ihrer Arbeit auf Statistiken stützen müssen, die sie selbst leicht erheben können. Alle halbwegs seriösen Suchmaschinen geben deshalb in ihren Datenschutzbestimmungen an, dass Daten grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben werden, soweit man selbst nicht das Einverständnis gegeben hat. Das sichern unter anderem Yahoo, Google, Lycos, Firemail und Web.de zu.

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Trotz dieser Versicherungen werden aber immer wieder seltsame Vorgehensweisen beobachtet, die zumindest den Verdacht auf mögliche Spionage erlauben. So legt zum Beispiel Google Cookies auf der Festplatte an, die gerne mal ein Verfallsdatum von 30 Jahren haben und eine einzigartige Seriennummer enthalten. Der Zweck dieser Cookies ist weitgehend ungeklärt, da die meisten Nutzer keine Einstellungen auf der Google-Seite vornhemen, die gespeichert werden müssten.

Die einzigartige Nummer könnte dazu benutzt werden, einzelne Nutzer wiederzuerkennen, wenn sie die Suchmaschine mal wieder benutzen. Da mit Cookies generell Surfgewohnheiten ausgespäht werden können, sollten sie ohnehin regelmäßig gelöscht werden.

Zusammen mit Software, die Windows von Programmen befreit, die das Nutzerverhalten ausspähen und die Ergebnisse dann verschicken, kann der Datenschutz so schon erhöht werden. Zu den besten Programmen gegen diese so genannte Adware zählen Spybot und Adaware.

Dass Webseiten aber die IP-Nummer und den Besuch verlinkter Seiten speichern, kann man aber prinzipiell nicht verhindern. Im Internet hinterlässt man immer Spuren. Mit der Adware von Opera versuchen die Betreiber immerhin das Datenschutzproblem in Grenzen zu halten.

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