Briten auf dem Big-Brother-Trip
Sicherheit: Grossbritannien weitet Video-Überwachung aus
Dass die Briten Überwachungsfanatiker sind, ist bekannt. Nun dehnen die Jungs von der Insel ihren Kamera-Fetischismus auch auf die Strasse aus: 2.000 neue Kameras sollen vorbeifahrende Autos überwachen und Kennzeichen überprüfen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die andere Videoüberwachung
- 2Drehen am Rädchen
- 3Grosser Widerstand
Was der britische Staat anfasst, gelingt. Und zwar richtig. Ob es darum geht, die Welt zu erobern, Gewerkschaften zu entmündigen oder seine eigenen Bürger mit Kameras zu bespitzeln: Der deutsche Politiker schaut bloss staunend auf die Insel. Immer mit der Frage auf den Lippen: Wieso klappt das alles in Grossbritannien und nicht in Deutschland?
Die andere Videoüberwachung
Gerade in Sachen Videoüberwachung hat die deutsche Politik mit herbem Widerstand zu arbeiten. Dabei ist die Überwachung doch so eine feine Sache, dient der Sicherheit und macht die Menschen glücklich. Die deutschen Bürger allerdings sehen das etwas anders. Anders als ihre Führung und anders als die Teetrinker von über den Kanal.
Und so ist die Kennzeichen-Überwachung in Deutschland auch ein grosses Problem. Dabei freuen sich nicht nur die Ermittlungsbehörden über ein System, das stündlich 3600 Autos auswerten kann. Macht ein Auto pro Sekunde. 2.000 Kameras sollen zusätzlich installiert werden, 22 Millionen Euro lässt sich die britische Regierung kosten.
