FastMac: Leistungsspritze für den Knubbel-iMac
Komplettes Upgrade
Die neue CPU soll bis zu vier mal schneller sein als die originale, das Upgrade taugt für alle iMac G3 mit Slot-Loading-Laufwerk. Dummerweise ist die CPU nicht die einzige Komponente, die für die Performance des Systems wichtig ist. Mindestens genauso nötig ist eine schnelle Grafikkarte. Und da sieht es im iMac mau aus: Gerade mal 8 Megabyte Video-RAM und nur begrenzte Open-GL-Fähigkeiten machen die Grafik zum Hemmschuh des Updates.
Zusätzlich sollten sich iMac-Nutzer auch nur dann einen Performance-Schub versprechen, wenn sie im Rahmen des Updates den Ram auf mindestens 512 Megabyte, besser auf ein Gigabyte aufrüsten und dem kleinen Mac eine schnelle Festplatte spendieren. Dann dürfte der iMac auf die Performance eines Titanium-Powerbooks mit 550 Megahertz kommen. Vergisst man die anderen Komponenten, ist das CPU-Upgrade nicht wirklich zu gebrauchen.
Alles zusammen treibt den Preis des Upgrades allerdings in die Höhe. Da ist es besser, den kleinen bei Ebay einzustellen und sich dort einen iMac G4 zu besorgen. Das dürfte preislich auf das gleiche hinauslaufen, dafür bekommt man aber einen ordentlichen Flachbildschirm statt der ollen Röhre und vor allem eine wesentlich leistungsstärkere Grafikkarte.
Fazit: Lohnt kaum
So gesehen lohnt sich das Upgrade nur für extreme Liebhaber des Knubbel-iMacs. Denn die Gesamtperformance des Systems ist mit oder ohne Upgrade einfach zu schlecht, um ernsthaft erhöht zu werden. Da müsste die CPU schon wesentlich mehr Leistung bringen. Nur kriegt man dann im engen iMac-Gehäuse ein Temperatur-Problem.
Neben dem Upgrade für den iMac G3 bietet Fastmac noch diverse andere Speedbumps an, zum Beispiel für alte Powermacs und Powerbooks. Schön: Es gibt auch Nachrüst-Laufwerke. Zum Beispiel können Powerbooks und iBooks mit Combo-Laufwerk mit einem Superdrive, also einem DVD-Brenner nachgerüstet werden. Der Preis für so ein Laufwerk beträgt ebenfalls rund 155 Euro.
