iMac G3 mit Speed-Spritze
FastMac: Leistungsspritze für den Knubbel-iMac
Komplettsysteme
Ein Prozessor-Update macht dem klassischen iMac Beine. Der Knubbel-Mac mit G4-Prozessor? Der Traum vieler iMac-Nutzer geht in Erfüllung. Preislich liegt das Update allerdings in Regionen, die viele Apple-Nutzer davon abhalten dürften, ihren bunten Klassiker aufzurüsten.
Der bunte iMac war Apples rettender Sprung aus der drohenden Firmenpleite. Steve Jobs brachte Apple damals durch die geniale Neuauflage des Macintosh-Designs aus der Krise. Die runden iMacs mit G3-Prozessor sind immer noch beliebt - nur leider viel zu langsam für die Anforderungen der aktuellen Generation von Mac OS X.
Wege aus der Krise
Wäre es da nicht wunderbar, den kleinen aufzurüsten statt weg zu werfen? Apple-User entdecken bei dieser Gelegenheit das größte Manko des integrierten Designs: Der Rechner ist nicht wirklich aufrüstbar. Wo der PC-User Mainboard und CPU tauscht, tauscht der Macuser seinen Rechner. Für den iMac bedeutet das: Endstation eBay, Schrottplatz Kinderzimmer. Eigentlich schade, sind doch die aktuellen Macs bei weitem nicht so hübsch wie die knuffigen iMacs.
Doch es gibt Hoffnung: Der amerikanische Anbieter Fastmac hat nun ein Upgrade-Kits für den klassischen iMac ins Programm genommen. Für rund 200 US-Dollar (etwa 155 Euro) erhält der interessierte Nutzer einen Einbau-Satz mit einem G4-Prozessor. Dieser taktet mit 550 MHz, nicht viel, könnte man meinen, doch für einen iMac, zumal der iMac bis zu seiner Einstellung mit G3-Prozessoren bis 700 MHz ausgeliefert wurde.
Cache-Rechnereien
Der Speedbump hat allerdings einen großen Vorteil: Im Gegensatz zum Original-Prozessor verfügt das iMac-Update über einen 1 Megabyte großen L2-Cache. Das bringt einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub. Zumal Apple bisher in der Consumer-Linie nur G4-Prozessoren mit maximal 512 KB Cache verbaut hat. In manchen der älteren G4-Macs stecken gar nur 256 KB L2-Cache. Ein Umstand, der den Rechner enorm ausbremst.
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