Der Flachbildschirm, das unbekannte Wesen
Es werde Licht: Die Helligkeit
Im "Hals" eines Glaskolbens, sprich dem hinteren Teil eines Fernsehers oder CRT-Bildschirms, steckt eine so genannte "Elektronenkanone". Die von dort "abgeschossenen" Elementarteilchen treffen auf die mit Phosphor beschichtete Rückseite der Mattscheibe und bringen sie zum Leuchten. Um das gewünschte Bild zu erzeugen, sorgt eine spezielle Steuereinheit dafür, dass die Elektronen in geordneten Bahnen auftreffen. Die dafür nötigen Signale liefert die Grafikkarte des angeschlossenen Rechners.
Wenn von "Candela pro Quadratmeter", "cd/qm", "cd/m²" oder dem englischen Begriff "nit" die Rede ist, geht es bei Flachbildschirmen um die Helligkeit, stellt Herr S. bei seinen Nachforschungen fest. Candela ist die Einheit für Lichtstärke und beschreibt hier die Leuchtintensität eines weißen Bildes. Während ein Röhrenmonitor neueren Datums etwa 100 Candela erreicht, strahlt ein moderner Flachbildschirm mit mindestens 250 Candela.
Bestimmte CRT-Modelle, wie beispielsweise der Iiyama Vision Master Pro 454, können diesen Wert auf Knopfdruck zwar noch überbieten, allerdings kommt es dabei zu einer sehr grellen und anstrengenden Darstellung. Außerdem nimmt die Helligkeit bei jedem Röhrenbildschirm bauartbedingt ab. Desto länger ein CRT-Monitor in Betrieb ist, desto schwächer wird seine Leuchtkraft.
Schwarz auf Weiß: Der Kontrast
Ein weiteres, wichtiges Merkmal für die Qualität eines Flachbildschirms ist der Kontrast. Hier wird in einem absolut dunklen Raum gemessen, wie groß der Helligkeitsunterschied zwischen einem schwarzen und weißen Bildschirm ausfällt. Derzeit gilt eine Angabe von 1.000:1 als Höchstwert. Das bedeutet, dass das weiße Bild bei der Messung tausend Mal heller leuchtet als das schwarze. Ein hoher Kontrast ist unter anderem dann von Vorteil, wenn das Gezeigte sowie dessen Schattierungen selbst in hellem Tageslicht noch gut sichtbar bleiben soll.

