Herr S. im LCD-Dschungel

Monitor: Der Flachbildschirm, das unbekannte Wesen

Den Weg zu seinem Optiker oder Augenarzt würde Herr S. mit verbundenen Augen finden. In den Jahren als Bürohengst litt seine Sehstärke erheblich unter dem schlechten Einfluss eines flimmernden, klobigen Monitors. Das will er sich nicht länger gefallen lassen, deshalb fasst er einen folgenschweren Entschluss: "Die Röhre muss weg!"

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhaltsverzeichnis
  2. 2Weshalb ein Flachbildschirm den Augen gut tut
  3. 3...und Kanonen
  4. 4Es werde Licht: Die Helligkeit
  5. 5Schwarz auf Weiß: Der Kontrast
  6. 6Auf die Sichtweise kommt es an: Der Blickwinkel
  7. 7Nichtssagende Herstellerangaben
  8. 8Grauzone: Stunde der Wahrheit erst im August
  9. 9Wichtige Abkürzungen: MVA, PVA, IPS und TN
  10. 10Ausgeglichen: IPS und S-IPS
  11. ...aufklappen
  12. 11Schnell und billig: TN + Film
  13. 12Die Qual der Signalwahl: Analog oder digital?
  14. 13Ergonomie: Wichtige Verstellmöglichkeiten
  15. 14Herr S. schaut nicht mehr in die Röhre

Leider muss er feststellen, dass er die Entwicklung auf dem Gebiet der Flachbildschirme wohl gänzlich verschlafen hat. Mittlerweile werden fast täglich neue, billigere oder an sich bessere Modelle angekündigt. Doch als kritischer Käufer glaubt er nunmal längst nicht alles, was ihm die PR-Abteilung eines Bildschirmherstellers oder tiefpreis-geilen Discounters auftischt. Also begibt er sich auf die Suche, um sich mit entzündeten Augen selbst ein Bild zu machen.

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Weshalb ein Flachbildschirm den Augen gut tut

Im Kreise von Familie, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen hört er dauernd, wieviel gesünder ein Flachbildschirm doch sei, doch niemand scheint zu wissen, weshalb dem überhaupt so ist. Damit will er sich nicht abspeisen lassen, also fragt er kurzerhand direkt beim Monitorhersteller Eizo nach. Dort gibt ihm Armin Collong, seines Zeichens Senior Product Manager, folgende Auskunft:

"Ein guter LC-Schirm hat keinerlei Unschärfen, ist flimmerfrei, hat keine geometrische Verzerrung und eine Oberfläche mit weniger Reflexion. Das Arbeiten damit ist daher nicht so anstrengend wie mit einem Röhrenmonitor. Angestrengtes Sehen bedeutet weniger Lid-Bewegung, was zu trockenen Augen führen kann. Das wiederum kann unterschiedlichste Folgen haben, wie zum Beispiel eine Augenentzündung."

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Betr. Blickwinkel "zu einem Modell mit einem maximalen Sichtwinkel von 178 respektive ±89 Grad greifen" Tut mir leid, verstehe ich nicht. Könnte nicht mal jemand einen solchen Winkel...

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