Gefahr im Verzug
Mac OS X: Mit der Popularität kommen die Angreifer
Symantec erinnert Apple-Fans daran, dass mit der steigenden Popularität von Mac OS X auch die Zahl der Viren-Attacken zunehmen könnte. In einem Artikel in der britischen Zeitschrift Macworld behauptet das Unternehmen, die Mac-Plattform sei nicht so sicher, wie immer angenommen wird. Schuld sind, wie immer, die User. Denn die haben im Gegensatz zu den Windows-Nutzern ein völlig fehlendes Sicherheits-Bewusstsein.
Inhaltsverzeichnis
- 1Symantec auf Kundenfang
- 2Ohne Sicherheitsbewusstsein besser ohne Computer
- 3Keine Chance bei sicheren Rechnern
Mit dem iPod shuffle und dem mac mini ist Apple ein grosser Wurf gelungen. Der kleine Einsteiger-Mac und der Mikro-iPod erschließen dem Unternehmen Käuferschichten, die bisher aus Kostengründen eher zu Produkten der Konkurrenz gegriffen haben. Dank des mac mini steigt die Beliebtheit der Mac-Plattform. Und das bringt Probleme mit sich.
Symantec auf Kundenfang
Das Sicherheits-Unternehmen Symantec weist in der britischen Online-Ausgabe der Macworld darauf hin, dass sich die Zahl der ernstzunehmenden Angriffe auf Mac-Plattformen mit der Beliebtheit des Systems erhöhen könnte. 2004 wurden bereits 37 Schwachstellen in Mac OS X registriert, hinzu kommen aktuell rund 50 bekannte Schadprogramme für Apples Unix-Betriebssystem.
Das allerdings ist lächerlich verglichen mit dem, was auf Windows-Plattformen bereits an Schädlingen unterwegs ist: "Wir haben zur Zeit weit über 100.000 Viren in der Datenbank, 50 gehen an Macintosh, pi mal Daumen 200 an Linux und der gesamte Rest an Microsoft", erklärte Christoph Hardy, Sprecher des Antiviren-Unternehmens Sophos, bereits auf der CeBIT 2005 gegenüber der Netzwelt. Noch ist die Gefährdungslage also eher gering.
Gefährliches Wachstum
Doch mit der Beliebtheit der Macintosh-Plattform steigt auch die Chance für einen Schädling, sich effizient zu verbreiten. Und je höher die Wahrscheinlichkeit auf Verbreitung ist, desto höher das Interesse von Viren- und Wurmschreibern. So gesehen hat sich Apple mit den Low-Cost-Rechnern also ein faules Ei ins Nest gelegt. Und zwar eins, was ordentlich stinkt. Denn eine Virenplage ist natürlich das letzte, was einen guten Eindruck macht.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Virenschutz.
