Studie: Entspannter Umgang mit Gamern

Gaming: Uni Bochum untersucht das Spielverhalten von Jugendlichen

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studio über das Spielverhalten von Jugendlichen vorgelegt. Zu diesem Zweck wurden 274 Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 17 Jahren an vier Gymnasien bzw. Hauptschulen über ihren Umgang mit Softwarespielen befragt.

Der Kommunikationswissenschaftler Nikolaos Kyriakidis, der in der Spielebranche als Übersetzer, Lead Producer und Creative Director tätig war, empfiehlt der Gesellschaft einen entspannten Umgang mit dem Thema. Schließlich gingen die Spieler selbst völlig entspannt mit den Spielen um. Auch die Tatsache, dass Games den Heranwachsenden im Umgang mit Problemen helfen können, sieht Kyriakidis als Ergebnis seiner Studie.

Schlaf und Schule leiden

Er spricht aber auch die Schattenseiten an: Die meisten männlichen Nutzer spielen demzufolge zwischen einer und vier Stunden pro Sitzung, meistens zwischen 16 und 20 Uhr. Die Spiele würden häufig (in jeweils über 50 Prozent) auf Kosten von Lernen und Hausaufgaben sowie Schlaf gespielt.

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