Regulierungsbehörde greift durch
RegTP: Schnelle Hilfe für Spam-Geplagte
Wenn Fax, Handy und Telefon nicht mehr still stehen, ist man entweder sehr beliebt oder Spam-Opfer. Für letztere hat die RegTP nun eine Hotline eingerichtet, bei der sich Spam-Geplagte über ihre persönlichen Viagra-Aufschwätzer beschweren können.
Fax, Handy, Telefon, E-Mail - egal
Doch nicht nur per Telefon kann Beschwerde eingeleitet werden, auch per E-Mail, Fax und Post. Wer sich belästigt fühlt, braucht das der Regulierungbehörde nur mitzuteilen. Die schickt dann ihre Spam-Taskforce los, um den Spammern das Handwerk zu legen. Wobei: So weit geht es noch nicht, aber für den Betreiber einer Rufnummer gibt es Ärger, wenn der RegTP "gesicherte Kenntnis einer rechtswidrigen Nutzung von Rufnummern" zu Ohren kommt.
Auch E-Mail-Opfer dürfen sich beschweren. Anders als die Rufnummern der Telefon- und Fax-Spammer sind Mailadressen allerdings nicht so sauber zurückverfolgbar. Obendrein lassen sie sich nur schwer ausschalten. Wichtig ist auf jeden Fall, Beweise zu sammeln. Die soll der Betroffene der RegTP dann mit einer kurzen Sachverhalts-Darstellung und der Bitte und ein Einschreiten zuschicken.
Nicht alles ist Spam
Allerdings kann nicht jeder kommerzielle Newsletter als Spam geahndet werden: Das Spam-Victim darf in keiner Geschäftsbeziehung zum Absender stehen. Außerdem darf er dem Absender vorher keine Erlaubnis gegeben haben, die Werbepost zuzuschicken. Das heißt: Der Newsletter der Lieblingsdisco ist kein Spam, auch wenn er sich so benimmt. Und wahrscheinlich ebenso nervt.
Die Kontaktadressen lauten:
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
Außenstelle Neustadt
Schütt 13
67434 Neustad
Telefon: 06321 - 934 - 111
E-Mail: Rufnummernspam@regtp.de
Weitere Informationen
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