Keine Gefahr durch Cabir-A
CeBIT-Gespräch: Cabir, der harmlose Handy-Wurm
Auf Netzwelt.de wird es ja schon länger behauptet, jetzt kommt endlich der Beweis: Der Mobilfunk-Wurm Cabir ist harmlos wie ein Baby mit Rassel. Wobei: Das kann einen wenigstens den letzten Nerv kosten. Sinn und Unsinn von Cabir - die Antiviren-Experten Neil Hindocha, Christoph Hardy und Eugene Kaspersky im Netzwelt-Gespräch.
Inhaltsverzeichnis
- 1Was macht Cabir eigentlich?
- 2Keine Gefahr durch Cabir
- 3Wenig Chancen auf Verbreitung
- 4Selbst CommWarrior hat seine Grenzen
Der Cabir-Wurm - Schrecken des Boulevards. Seit Erscheinen des Mobilfunk-Wurmes wirft eine Mobilfunk-Firma nach der nächsten Handy-Virenscanner auf den Markt. Warum eigentlich? Ist Cabir eine Bedrohung? Kann aus Cabir eine Bedrohung werden? Oder ist das alles nichts weiter als grober Unfug?
Was macht Cabir eigentlich?
Doch vorher lassen wir Neil Hindocha, Sicherheits-Experte bei Symantec, doch einmal erklären, wie Cabir eigentlich funktioniert: "Cabir scannt digitale Geräte in der Nähe des Benutzers", so Hindocha. "Einmal durchgelaufen, startet er neu und macht das Gleiche wieder. Wenn man sich nicht bewegt, macht das wenig Sinn, zumal der Wurm versucht, Headsets und andere mobile Geräte zu infizieren."
Und wenn Bewegung drin ist? Hindocha: "Selbst dann ist Cabir harmlos. Er muss Bluetooth-Geräte finden, dabei hat er eine Reichweite von 10 bis 15 Metern. Zu kurz, um sich sinnvoll zu übertragen. Cabir ist bei Symantec als Kategorie 1 eingestuft, die niedrigste Gefahrenstufe, die es gibt." Laut Hindocha ist der Wurm also "noch keine echte Bedrohung."
Keine Gefahr durch Cabir
Auch Eugene Kaspersky, Gründer des gleichnamigen Antiviren-Unternehmens, empfindet Cabir nicht als das grosse Problem zur Zeit: "Er stiehlt keine Daten, er macht nichts kaputt, alles was er leistet, ist sich fortzupflanzen." Allerdings glaubt Kaspersky gleichzeitig, dass mehr Potential in dem Wurm steckt, auch wenn er selbst vielleicht harmlos sein mag.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Virenschutz hier.
