Fernsehtaugliches Gadget mit viel Raum für Verbesserung
CeBIT vorgestellt: Siemens DVB-H-Handy Concept Device
Auf den ersten Fotos sieht es aus wie das ultimative Gadget. Das "Concept Device" von Siemens ist der Prototyp eines fernsehtauglichen Handys, dass der Hersteller auf der CeBIT erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorstellt. Am Stand von Siemens konnten wir einen ersten Blick auf das Gerät werfen und feststellen, dass es noch viel Raum für Verbesserungen gibt.
Am riesigen Messestand den die Firma in Hannover zusammengeschraubt hat ist es ein langer Weg bis zum Concept Device. Nach ein wenig Ellenbogenarbeit ist dann aber schließlich der Blick auf das Gerät frei, und die erste kleine Überraschung perfekt. Da Siemens die genauen Abmessungen und das Gewicht des Prototypen unter Verschluss hielt, rückten die Augenbrauen umso höher als statt eines sperrigen, klobigen Holzklotzes ein wirklich kompaktes Gerät auf dem Tresen liegt.
Fernsehtauglicher Minispeicher
Das Concept Device ist nicht größer als aktuelle Smartphones, und auch vom Gewicht her durchaus vergleichbar. Auffälligstes Detail ist die Abwesenheit einer normalen Tastatur. Ein großzügig dimensionierter Touchscreen wird dafür durch eine Hand voll Steuerungs-Drückern flankiert.

Dreht man das Gerät auf den Rücken wird der Unterschied zu normalen Fernsprechern noch größer. Eine mattschwarze Antenne welche die digitalen Fernsehsignale nach dem DVB-H-Standard aus dem Äther fischt, macht die Besonderheit und den Protoyp-Status des Gadgets klar.
Direkt neben der DVB-H-Antenne befindet sich eine Kamera mit einer Auflösung von mageren 1,3 Megapixel als schmückendes Beiwerk. Jeweils oben und unten am Gerät finden wir einen Lautsprecher zur Ausgabe von Stereo-Sound. Beim Betriebssystem setzt Siemens auf Linux. Das Concept Device sieht gut aus, fühlt sich edel an und findet großen Zuspruch von allen am Gespräch beteiligten.






