Im Test: Netgear-Router mit WLAN-Turbo
Im Test: Netgear-Router mit WLAN-Turbo
Unerwünschte Websites kann der Router gemäß eingegebenen Schlüsselbegriffen oder Domains abblocken. Definiert aber der Familienvorstand beispielsweise seinen PC als zugriffsberechtigt, gucken nur die anderen Clients in die Röhre.
Eine neue Möglichkeit, den unerlaubten Zugriff auf das Funknetz einzuschränken, ist die Einstellung: "Nur 108-Mbit-Geräte zulassen". So bleiben zumindest alle Geräte älteren Typs draussen - und das ist ja immer noch die Mehrzahl. Sicherheitstechnisch negativ ist nur die zum Test mitgelieferte Turbo-Wireless-PC-Karte WG511T aufgefallen: Deren Software erlaubt höchstens eine WEP-Verschlüsselung mit 128 Bit - auch wenn der Router bereits WPA-PSK unterstützt.
In Betrieb
Der DG834GTB lief im Test durchweg stabil. Windows XP, Windows 98 und auch Linux konnten auf Internet und Netzwerkressourcen zugreifen. Lediglich einmal kam das Gefühl auf, der Router hinge fest: Das Menü reagierte nur noch langsam oder gar nicht und das Funknetzwerk ließ sich nicht abschalten. Abhilfe schaffte da ein Neustart.
Gelegentlich meldete der WLAN-Client "Eingeschränkte Konnektivität" bei der Anmeldung an den Router. Doch auch hier war der Neustart ein wirsames Heilmittel. Bis hin zur Datensatz-Rücksicherung liefen alle getesteten Router-Funktionen reibungslos ab. Der Router verweigerte nur die Zusammenarbeit mit einem Client, der sowohl über Ethernet als auch über WLAN angebunden war. Das kommt in der Praxis aber eher selten vor.
