Preise und Leistungen für Vodafone Zuhause vorgestellt
CeBIT: Mit UMTS von Vodafone Zuhause ins Netz
Internet & Netzwelt
Laut Vodafone DIE Alternative für den Festnetzanschluss: Vodafone Zuhause. Im Februar kündigte der Mobilfunkbetreiber die UMTS-Produktreihe an, jetzt macht er ernst: Auf der CeBIT stellte Vodafone heute die Eckdaten vor.
Künftig wird es neben der bereits bekannten Sprachtelefonie-Version zwei weitere Varianten für Zuhause und Anderswo geben: "Zuhause Web" und "Zuhause Talk & Web". Je nach Ansprüchen soll der Kunde zwischen den drei Produkten wählen können - Zuhause Talk & Web wird es aber erst ab dem zweiten Quartal geben, die anderen beiden sind sofort verfügbar.
Mit 384 kbit/s (fast) überall ins Netz
Vodafone Zuhause Web bietet einen reinen Internet-Zugang. Der kostet knapp über 40 Euro im Monat und verfügt je nach Wunsch über fünf Gigabyte Transfervolumen oder 60 Surfstunden inklusive. Die "Mobile Connect Card UMTS" sorgt auch für die Erreichbarkeit unterwegs - hier muss aber ein zusätzlicher UMTS-Datentarif gebucht werden.
Die Karte selbst gibt es bei 24-monatiger Laufzeit von "Zuhause Web" für einen Euro, der Einrichtungspreis schlägt mit knappen 25 Euro zu Buche. Ist einmal kein UMTS-Netz verfügbar, zieht die "Mobile Connect Card UMTS" das GPRS-Netz heran - das ist dann überall außerhalb der 700 deutschen Städten, die Vodafone mit UMTS abdeckt.
Kombilösung
Über die Leistungsmerkmale des Pakets "Zuhause Talk & Web" machte Vodafone noch keine Angaben. Fest steht aber, dass ein Gerät, genannt "Talk & Web-Box" im Lieferumfang enthalten sein soll. Dieses stellt dann ähnlich einem DSL-Router die Anbindung via WLAN und Ethernet zur Verfügung. Telefone können ebenfalls daran angeschlossen werden.
Festnetznummer neu im Programm
Das bestehende Telefon-Paket aus der Testphase soll jetzt 20 Euro monatlich kosten und 1000 Inklusivminuten ins Festnetz beeinhalten. Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze rechnet Vodafone mit 25 Cent pro Minute ab.
Der bisherige Haken war, dass für Zuhause-Kunden lediglich eine Mobilfunk-Nummer zur Verfügung stand - somit waren eingehende Anrufe immer recht teuer. Das soll sich mit einer Festnetznummer für den Zuhause-Bereich ebenfalls ab dem zweiten Quartal ändern.
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