Fingerabdruck-Scanner aus Redmond
Getestet: Wie Microsoft Fingerabdrücke nimmt
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Kein Verhütungsmittel
Die Installation von Software und Treibern gestaltet sich Microsoft-typisch narrensicher. Für den biometrischen Teil zeichnet der "DigitalPersona Password Manager" verantwortlich, der jedoch herzlich wenig mit einem aus der Fernsehwerbung bekannten Verhütungsmittel zu tun hat. Dass es sich beim "Fingerprint Reader" mehr um eine Maßnahme der Bequemlichkeit denn des Schutzes handelt, macht das Programm-Setup mit einer wenig Vertrauen erweckenden "Sicherheitsverzichtserklärung" unmissverständlich klar.
Nach dem Neustart wird man dazu aufgefordert, seine Identität mittels Windows-Kennwort zu bestätigen. Wie alle anderen Benutzerkennungen landet sie anschließend auf der Fesplatte - verschlüsselt, immerhin. Dann wählen wir den Finger aus, der ab sofort unsere Passwörter ersetzen soll. Das Programm benötigt vier Scanvorgänge, um ihn als den unseren zu verifizieren. Das gleiche Prozedere lässt sich auch auf die übrigen neun Finger anwenden.
Anmelden leicht gemacht
Wir machen die Probe aufs Exempel und melden uns ab. Ein sanfter Druck auf die leicht klebrige Oberfläche, prompt sind wir wieder mit unserem kennwortgeschützten Konto angemeldet. Damit dessen rechtmäßiger Besitzer auch erkannt wird, muss der Finger über einem kleinen Quadrat platziert werden, das im Inneren des Fingerprint Readers zu sehen ist. Um sich auf der Internetseite eines (freien) Mail-Anbieters einzuloggen, genügt es, den Finger auf den Scanner zu legen.
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