Fingerabdruck-Scanner aus Redmond
Getestet: Wie Microsoft Fingerabdrücke nimmt
Benjamin Schnitzler
Passwörter machen zwar sicherer, können aber nervig sein: Betriebssystem, Internetseiten und E-Mail-Programm fragen danach, im schlimmsten Fall sogar nach verschiedenen. Nicht selten sucht man zwischen seinen Gedächtnislücken lange nach der richtigen Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Hat man sie endlich gefunden, muss man sie zu allem Überfluss auch noch per Tastatur eingeben.
Biometrie lautet das Zauberwort, dass in Zukunft umständliche Sicherheitsmaßnahmen wie Login, PIN-Code, Passwort & Co. ersetzen soll - die individuellen körperlichen Merkmale eines Menschen als persönlicher Schlüssel zu privaten oder streng geheimen Datengemächern. Hilfe beim alltäglichen Kampf mit dem Kennwort verspricht der Fingerprint Reader von Microsoft, den sich netzwelt.de in diesem Test einmal genauer ansieht.
Hundepfeife mit persönlichem Touch
Wir nehmen die perlmuttfarbene Kombination mit der Wireless IntelliMouse Explorer 2.0 unter die Lupe der Benutzerfreundlichkeit, die seit Januar 2005 im Handel erhältlich ist. Über die Maus wollen wir an dieser Stelle nicht allzu viele Worte verlieren: ergonomisch entspricht sie der verkabelten IntelliMouse Explorer 4.0, des weiteren bringt sie die Vor- und Nachteile der drahtlosen Variante mit sich. Zumindest letztere lassen sich durch die herausnehmbare zweite Batterie ein wenig mindern.
Ein freier USB-Port genügt dem Fingerabdruck-Scanner, der in diesem Fall auch als Empfänger dient. Da er den Funkverkehr zwischen Maus und PC regeln muss, fällt er etwas größer aus als das einzeln gehandelte Modell. Ein weiterer Unterschied wird nach dem Anschließen deutlich. Hört man genau hin, erklingt ein hochfrequentes Pfeifgeräusch, dass dem eines Flachbettscanners gleichkommt, bloß um ein Vielfaches leiser. Straßenköter aus der näheren Umgebung scharrten daraufhin zwar nicht an unserer Türe, doch der Gedanke an eine Hundepfeife manifestierte sich.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Hardware, Testbericht, Microsoft
-
Beleuchtet: Neue Tastaturen von Logitech
Beleuchtet, für Notebooks und mit langer Ausdauer -
Duo mit Laser-Maus: Logitech Cordless Desktop MX3100 im Test
Logitech MX 1000 mit passender Tastatur -
Edel: Logitech diNovo Media Desktop 2.0 im Test
Tastenkombination für 230 Euro: Teuer = gut?
Links zum Artikel
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Getestet: Wie Microsoft Fingerabdrücke nimmt
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben









