Test: Innovatek Passiv XxK - Nonplusultra für den leisen PC?

Nvidia GeForce 6800 Ultra vs. Passivkühlung

Die Pumpe bringen wir auf dem Boden des Computergehäuses unter. Das Bohren kann man sich auch hier sparen, wenn man im Online-Shop von Innovatek weitere 13,90 Euro für eine Alu-Halterung mit Klettverschluss ausgibt. Bevor wir den CPU-Kühler der Packungsbeilage gemäß anbringen, bestreichen wir den Prozessor, hier einen einen AMD Athlon 64 3500+ für den Sockel 939, mit der obligatorischen, hauchdünnen Schicht Wärmeleitpaste. Im Lieferumfang finden sich ebenfalls die passenden Halterungen für andere AMD-Sockel sowie Intels Pentium-4-Prozessoren.

In unserem Testsystem kommt weiterhin eine Grafikkarte mit Nvidias GeForce 6800 Ultra zum Einsatz. Die UItra/2600PCX Golden Sample von Gainward ist bereits ab Werk mit dem Cool-Matic-Wasserkühler von Innovatek ausgestattet. Im Lieferumfang des Passiv XxK ist jedoch kein VGA-Kühler enthalten. Dieser dient uns im konkreten Fall lediglich dazu, das Leistungsvermögen des Sets auszuloten.

Innovatek Set Passiv XxK

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Da es sich beim verwendeten 3D-Beschleuniger zweifellos um einen der stromhungrigsten und heißesten auf dem Markt handelt, erscheint er uns dafür geradezu prädestiniert. Klagen über die Geräuschkulisse serienmäßig verbauter Kühlers sind hier an der Tagesordnung. Einen wirklich finalen Ausweg aus dieser Misere finden viele Spielbegeisterte nur bei einer Wasserkühlung - die in der Regel jedoch auch nicht ohne Lüfter auskommen.

Oberfläche statt Drehzahl

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an - obwohl der Begriff der Oberfläche wohl der treffendere wäre. Desto mehr ein Kühler davon hat, desto besser arbeitet er, weil die Luft mehr Anlauffläche zum Kühlen findet. Schon die im Innovatek-Set enthaltene Einstiegsversion des Radiators Convect-O-Matic bringt zwei Kilogramm auf die Waage. Wer sein System übertakten oder besonders viele Komponenten kühlen will, der kann zur größeren "Maxi"- oder "Ultra"-Variante greifen, die allerdings gleich zwei bis vier Kilogramm schwerer ist.

Nun rücken wir den transparenten Schläuchen mit einer handelsüblichen Schere zu Leibe. Nach dem Zuschneiden verlegen wir diese zuerst im Innern des Rechners. Eine Leitung führt direkt von der Pumpe zum CPU-Kühler, eine weitere von dort aus zur Grafikkarte. Eine dritte verbindet den VGA-Kühler durch ein vorgestanztes Slotblech mit dem Radiator. Der letzte Schlauch führt dann vom Heizkörper zum noch verbleibenden Anschluss der Pumpe.

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