Ohne Lüfter, ohne Lärm: Passive Wasserkühlung auf dem Prüfstand

Test: Innovatek Passiv XxK - Nonplusultra für den leisen PC?

Aus dem Streben nach einem lautlosen PC kann schnell ein Teufelskreis werden. Ist der CPU-Kühler erst einmal gegen eine teureres, leiseres Modell getauscht, nervt plötzlich das Netzteil. Man steckt noch mehr Geld in eine passiv gekühlte Stromversorgung, aber der Rechner gibt noch immer keine Ruhe. Die Litanei ernüchternder Ergebnisse ließe sich beliebig fortsetzen - bis man mit Latein, Geduld und Budget am Ende ist.

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Innovatek Set Passiv XxK
Innovatek Set Passiv XxK
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Wasser - der "coolere" Stoff
  2. 2Ikea lässt grüßen: Der Zusammenbau
  3. 3Nvidia GeForce 6800 Ultra vs. Passivkühlung
  4. 4Oberfläche statt Drehzahl
  5. 5Letzte Maßnahmen
  6. 6Endlich Stille
  7. 7Ruhe statt rohe Leistung
  8. 8Fazit

Den Schrecknissen zum Trotz haben wir uns dennoch auf die Suche begeben - und sind dabei auf das passive Wasserkühl-Set XxK von Innovatek gestoßen. Von "passiv" ist im Hardware-Jargon immer dann die Rede, wenn die Kühlung einer Komponente völlig ohne "aktive" Lüfter erfolgt. Egal ob groß oder klein - die schnelldrehenden Ventilatoren gelten als die Lärmquelle schlechthin, der sich nur sehr schwer beikommen lässt. Rundum-Sorglos-Paket oder Rohrkrepierer? Das ist hier die Frage.

Innovatek Set Passiv XxK


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Wasser - der "coolere" Stoff

Wasser leitet die in einem PC entstehende Wärme um ein Vielfaches besser als die hier üblichen Materialien Kupfer und Aluminium. Dennoch fällt es vielen schwer, sich der Idee eines wassergekühlten Rechners ohne Vorbehalt zu öffnen - zu Recht. Ein verirrter Tropfen auf die falsche Stelle, schon kann es zum Super-GAU für den stolzen PC-Besitzer kommen. Doch wenn man sich an die Regeln hält, ist es gar nicht so schwer, einem solchen Horror-Szenario zu entgehen. Sorgen um einen möglichen Kurschluss machen wir uns später, denn der PC bleibt vorerst im Trockendock.

Das kühlende Nass geben wir erst gegen Ende der Klempnerarbeit hinzu. Aus der großen schweren Pappkiste fischen wir uns anfangs neben Pumpe, CPU-Kühler und Radiator noch die notwendigen Schläuche. Jetzt heißt es Maß nehmen. Alle Komponenten werden dort nun ungefähr dort platziert, wo sie später einmal stehen sollen. Anschließend werden die Schläuche passend gemacht. Wichtig ist hier vor allem, dass diese beim späteren Verlegen nicht geknickt werden.

Ikea lässt grüßen: Der Zusammenbau

Die Reihenfolge spielt eine untergeordnete Rolle, solange am Ende nur ein geschlossener Kreislauf zustande kommt. Den wuchtigen, 35 Zentimeter hohen und 23 Zentimeter breiten Radiator lehnen wir hochkant an den Schreibtisch. Die elegantere Lösung wäre allerdings, ihn mit dem beigepackten Befestigungsmaterial mit der Seitenwand des PC-Gehäuses zu verschrauben. Wer die Bohrmaschine scheut, kann alternativ zu 34,90 Euro teuren Standfüßen aus Aluminium greifen.

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