Der Weg ist das Ziel
Kurztest: Battle Strike: The Road to Berlin
Im Jahre 1944 kennen Russen, Briten und Amerikaner nur ein Ziel: Berlin! Ob sich der Weg dorthin auch für den Spieler lohnt?
"Sturm auf Berlin" sollte das für 19,99 Euro gehandelte Spiel ursprünglich heißen. Dann ruderten die Verantwortlichen zurück. Juristische Erwägungen führten wenige Wochen vor der Veröffentlichung zu einer Namensänderung. Der inoffizielle Nachfolger von "Terrorist Takedown" heißt daher "Battle Strike: The Road to Berlin".
Kriegs-Comedy
In 16 Kurzeinsätzen klemmt sich der Spieler als Soldaten der alliierten Streitkräfte hinter Geschütze verschiedenen Kalibers und nimmt in Panzern und Flugzeugen Platz. Das Gameplay ist derart rasant, so simpel, dass der Kampf gegen Hitlers Wehrmacht streckenweise komödienhaft wirkt. Die deutsche Panzerlegende Tiger kriegt man bequem mit dem Maschinengewehr klein.
Battle Strike Road to Berlin
Nur nicht aufstehen: In Battle Strike kann der Krieg im Sitzen gewonnen werden.
Ähnlich realistische Verhältnisse herrschen in der Luft. Während man am Steuer einer P-51 Mustang deutsche Jäger vom Himmel holt, kann man getrost für kleine Kriegshelden gehen, ohne extra das Spiel pausieren zu müssen. Die Maschine stürzt nämlich auch ohne Führung nicht ab. Überhaupt bleiben die Flieger recht lange im Einsatz. Selbst nachdem alle Feinde im Luftkampf aufgerieben wurden, wollte die fünfte Mission während des Tests kein Ende nehmen. Erst im sechsten Anlauf und nach zweimaligem Windows-Neustart konnte der Auftrag auch offiziell abgehakt werden.
Fazit: Voller Action, aber platt wie eine Tellermine.
